Shadowrun 4te: The Big Easy

Stammtisch-Runden, die über mehrere Trimester gehen

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Sascha_h
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Beitrag von Sascha_h » Mi Jul 21, 2010 5:21 am

Aaaaaalso, von den 60k behalte ich natürlich 50k für meine Mühen und Kontakte... plus Spesen... Umsatzsteuer... ich wurde verwundet... Spaß beiseite

Hier die Abrechnung:

- DocWagon (Rechnung für mich und Quicksilver begleichen) 7500Y - Rest 52500Y

- Armand 10000Y - Rest 42500Y
- Celestine 10000Y - Rest 32500Y
- Quicksilver 10000Y - Rest 22500Y
- Fallen 10000Y - Rest 12500Y
- Data 2500Y (kleine Wiedergutmachung) - Rest 10000Y
- Ratface (Vermittlung etc.) 5000Y - Rest 5000Y
- Sean 5000Y - Rest 0Y


Hoffe damit sind alle zufrieden, und ja ich denke in einem Rollenspiel ist es auch wichtig, Geld für nicht reale Personen auszugeben (Data, Ratface etc.).
Sollte jemand damit nicht zufrieden sein, ich habe noch 3kg Sprengstoff, zwei Granaten und Betty (meine Schrotflinte)... so bring it on!

[/list]

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Roland
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Beitrag von Roland » Do Jul 22, 2010 8:09 am

Wieso kriegst Du weniger als der Rest von uns? Da wäre ich eher für Gleichverteilung.

Für Professor Utonium sind auch noch 2500 (2000 plus Spa-Gutschein) fällig.

DocWagon + Geld für den Fixer und Hacker-Saläre: 17500

Rest 42500 = 8500 pro (Meta-)Mensch.

Olaf
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Re: And they have a plan...

Beitrag von Olaf » Do Jul 22, 2010 4:27 pm

Martin hat geschrieben:Fallen hingegen ist von Candy so genervt (nicht jeder läßt sich gerne von vermeintlichen Serienkillern durch die Gegend kutschieren), daß er sie niederschlägt, ausraubt und in den nächsten Straßengraben wirft...
Gernervt: ja
Rausgeworfen: ja
niederschlägt, ausraubt: kann ich mich nicht erinnern
Woran ich mich zu erinnern glaube, dass ich ihr das Geld für einen Busfahrschein gegeben habe.
Roland hat geschrieben: Rest 42500 = 8500 pro (Meta-)Mensch.
Davon muss ich noch eine Vermittlungsgebür (noch 700) an Ratface abdrücken.

Martin
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Beitrag von Martin » Do Jul 22, 2010 5:01 pm

Und es gibt natürlich auch noch weniger materialistische Beute:

Fünf Karmapunkte für jeden tapferen Runner.

Bezügl. Candy - ich habe doch recht deutliche Erinnerungen an Fallen, der sie niederschlägt, ausplündert (mir ist nicht so ganz klar, was er mit Lippenstift, Verhütungsmitteln etc will aber jeder nach seinem Geschmack :wink: ) & rauswirft.

Aber lassen wir doch denjenigen zu Wort kommen, der es am besten wissen muß: Fallen selber.

Marc
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Re: And they have a plan...

Beitrag von Marc » Mo Jul 26, 2010 4:52 pm

Nabend ...

Ich hätte da die eine oder andere Anmerkung :-)
Martin hat geschrieben:Das nutzen die Runnere aus: Für die Kameras sieht es so aus, als würde Fayette (immer noch unter Drogen und mit einer Kapuze über dem Kopf) in Fallens Lieferwagen geladen und zum Treffpunkt gefahren – stattdessen fährt Fallen kreuz und quer über die Landstraßen während Sean mit einem anderen Auto Fayette zum echten Treffpunkt bringt.
Wir haben Fayette mit einem Wassermotorad über Flüsse und Kanäle zum Treffpunkt gebracht.
Martin hat geschrieben:Fallen hingegen ist von Candy so genervt (nicht jeder läßt sich gerne von vermeintlichen Serienkillern durch die Gegend kutschieren), daß er sie niederschlägt, ausraubt und in den nächsten Straßengraben wirft...
Öhmmm, ganz so schlimm bin ich dann doch nicht. Wir hatten Candy zwar zwischenzeitlich mal ausgenockt, aber ich habe sie in wachem und gutem Zustand an einer Bushaltestelle abgesetzt, während Swampy ihr noch Geld für den Bus gegeben hat ...

Im übrigen: Ihr verpulvert zu viel Geld an andere, wie soll ich da jemals meine Drohnen aufrüsten (die uns allen ja gute Diense leisten) und vielleicht wäre auch mal ein anderes Fahrzeug mal was feines ... Von besseren Waffen und vernünftiger Mun mal ganz zu schweigen ...

Olaf
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Ich, nein irgendeiner hat sein Herz in NewOrleans verloren

Beitrag von Olaf » Di Jul 27, 2010 4:43 pm

Es waren einige Tage nach dem Job vergangen. 10K Nuyen, ein Haufen Geld. Ich kann mich gar nicht erinnern(!), soviel Geld je besessen zu haben. Ich fand es auch O.k., dass Sean die Behandlungskosten bei DocWagon übernommen hatte. 700 musste ich noch Ratface als Vermittlungsprovision abdrücken. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er damit doppelt kassiert hat. Sei es wie es sei. Nach der letzten Stunde meines „Erste Hilfe“ Lehrgangs ging ich noch in meinem Lieblingskaffeeladen, um meine doch arg gelichteten Vorräte wieder aufzufüllen. Ich hatte ja wieder Geld. Bepackt mit Kaffee und anderen Köstlichkeiten, die ich in den Nachbarläden eingekauft hatte, nahm ich die Treppe (der Aufzug ist ehe kaputt) in meinem Mietshaus dessen Außenfassade eine solche geschmackliche Verirrung erlebt hatte, dass nur derjenige hier einzog, der sonst keine andere Möglichkeit hatte, aber auch nicht in irgendein Kellerloch wandern wollte. Mein Comlink öffnete mir die Tür. Mein Wunsch nach Licht wurde mir nicht erfüllt, anscheinend war mal wieder der Strom ausgefallen. Egal, wozu ist man Elf. Als ich meine Einkäufe abstellte, fiel mir auf, dass auf dem Küchentisch ein Ohrring mit einem Rubin und einem kleinen Blatt Papier lag. Das Papier, teuer, enthielt nur ein Wort: Paladin; auf Elfisch! Ein kurzer Rundumblick verriet mir, dass ich alleine in meiner Wohnung war. Ich beschloss Monsieur Charpentier aufzusuchen. Vielleicht konnte er mir weiterhelfen. Ich fuhr mit der Straßenbahn zu seinem Hauptsitzt. Nach einer kurzen Überprüfung wurde ich vorgelassen. Er schaute sich beides an. Er schätzte den Ring mit dem Rubin auf min. 3k eher viel, viel mehr! Er versprach mir gegen einen Gefallen Erkundigungen über Ring und Paper einzuziehen. Kurze Zeit später, nachdem ich ihn verlassen hatte, rief Fallen an. Er hatte einen Job für mich: 2 Stunden Aufpassen ohne schwere Waffen für 375 pro Stunde, 500 wenn es Probleme gibt. Das klang nach leicht verdientem Geld. Beim Briefing erfuhr ich, dass Mr. Johnsen (ein guter Bekannter von Fallen, bekannt unter dem Namen „Push“) sich mit jemanden auf einen Ausflugsdampfer treffen wollte, um ihn eine Ware zu übergeben Fallen und ich sollten Rückendeckung geben: ich auf dem Schiff, Fallen in seinem Boot hinterher. Die Ware war in einem Koffer. Dummerweise ließ ich mich darauf ein, den Koffer an mich zu ketten. Johnsen sagte, wenn wir uns mehr als 100 Yards voneinander entfernen, habe ich ein Problem. Wir beide gingen auf das Schiff. Der genaue Ort sollte meinem Johnsen per Wifi mitgeteilt werden. Nach einiger Zeit an einem Würfeltisch (dieses Schiffes war ein schwimmendes Spielkasino) kam der erste Hinweis. Wie einer Schnitzeljagd trafen wir dann am Heck des Schiffes auf drei Gentlemen. Einer war der wohl derjenige, mit dem das Geschäft abgeschlossen werden sollte, die beiden anderen waren Muskeln. Johnsen forderte mich auf, im Hintergrund zu bleiben, denn er kannte keinen von den dreien. Er ging auf die drei zu und sie fingen an miteinander zu reden. Ich wartete in etwa 5 Meter Abstand, dass die ganze Sache gut ging, und ich mich mit meinem Geld ... aber so kam es nicht. Auf einmal spuckte Johnsen Blut und ging zu Boden. Der eine Muskel fing an, ihn zu durchsuchen. Ich los auf den anderen und brach ihn als Einstand paar Rippen, dass er Blut spucken musste. Meinem zweiten Schlag konnte er ausweichen. Mir passierte gar nichts. Kunststück, schließlich war kein Zwerg in der Nähe, der mir komische Anweisungen gab. Dann brach die Hölle los. Ein Elementar tauchte auf und erschrak mich so sehr, dass ich ein paar Meter zurückweichen musste. Die ersten Nichtkombattanten bemerkten die Auseinandersetzung. Irgendeiner schrie: Mörder und zeigte auf mich. Tja, ich sprintete los, nahm Johnsen und sprang ins Wasser. Dort wurden wir von Fallen aufgelesen. Ich war Johnsen an, Der Erste Hilfe Kurs zahlte sich schon. Ich stellte fest, dass er sofort Hilfe von einem Arzt benötigt. Wir holten uns von Ratface die Adresse ein Streetdocs in der Nähe. Die Adresse führte uns zu einer Tierklinik. Dem Doc gelang es, Johnsen zumindest zu stabilisieren. Was nun mit dem Koffer? Glücklicherweise konnte Armand mit Hilfe eines Deckers das Schloss an der Kette knacken und den Koffer öffnen. Oh Überraschung, in dem Koffer lag ein frisch gehaltenes Meta-menschen-Herz eines Erwachsenen. Armand nahm eine Probe, ich untersuchte den Koffer (kein GPS-Sender, dafür Sprechstoffvorrichtungen). Während wir noch überlegten, wie weiter zu verfahren sei (z. B. Mr. Johnsen Rufnummernliste überprüfen), bekam ich einen Anruf: Monsieur Charpentier meldete sich bei mir. So wie ich ihn verstanden habe, sollte ich mit dem Koffer zu ihm kommen und meine Begleiter umbringen. Ich habe die letzten, was weiß ich, Jahre vergessen, aber ich bin nicht blöd! Unterwegs zu ihm, besorgten wir einen kleinen Kühlschrank, um das Herz kalt zu stellen. Zusammen mit dem Koffer, ohne das Herz machte ich mich zu Monsieur Charpentier auf. Die anderen sollten sich im Hintergrund in der Nähe aufhalten. Ich erreichte sein Haus und wurde auch vorgelassen. Die Türen seines Hauses schlossen hinter mir.
Wird fortgesetzt ...

Olaf
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Darkforce rising

Beitrag von Olaf » Mi Aug 18, 2010 9:45 am

Die Tore schlossen sich hinter mir. Durch den mit bekanntem Fahrstuhl ging es ins obere Stockwerk. Bevor ich die "geheiligten" Räume betreten durfte, wurde ich nach Waffen durchsucht. Dabei wurde der explosive Inhalt meines Koffers entdeckt. Der wurde dann in einen wahrscheinlich bombensicheren Schrank eingeschlossen. Danach ging es zu Monsieur Charpentier. Sein Büro, in prunkvollen Stiel seiner französischen Vorfahren gehalten, lag im Halbdunkel. Kein Problem, wozu ist man Elf. Ohne Umschweife fragte er mich nach dem Herz. Ich machte ihm (hoffentlich) klar, dass er mich für selten dämlich halten musste, wenn ich das Herz dabei gehabt hätte. Außerdem musste ich ihm mitteilen, dass ich die anderen "Mitwisser" im allgemeinem und Push insbesondere, wie er es gewünscht hätte, nicht umgebracht habe. Auch war ich irgendwie nicht mit dem zufrieden, was er mir dafür anbot: statt Informationen über meine (von mir vergessene Vergangenheit), würde er eine Tür für mich öffnen, wo ich selber wissen müsste, ob ich sie durchschreiten wolle. Unsere Verhandlungen blieben irgendwie stecken. Dabei hätte dieser Idiot nur eine genügend große Summe Nuyen für die anderen anbieten müssen. Er begann das Ganze auf die nächste Ebene zu bringen: Irgendwas traf mich (fühlte sich wie ein Taser an) und schickte mich fast ins Reich der Träume, dann kam irgendwas anderes (wahrscheinlich Magie) und es wurde dunkel. Als ich wieder aufwachte, lag ich in der Nähe ich auf dem Boden, auf dem Rücken und konnte sehen, dass irgendjemand diesen Raum umgestaltet hatte. Die großen Fenster waren zerbrochen und es hingen Seile herunter. Der Raum war mit Trümmern übersät und aus dem großen Ludwig-irgendwas-Schreibtisch war ein MG heraufgeklappt, dass fleißig Blei in der Gegend verteilte. Darüber hinaus sah ich einen dieser altbekannten Zwerge wieder, mit denen wir es erst letzte Woche zu tun hatten und mich mit vorwurfsvollen toten Augen ansahen. Dabei habe ich ihm doch gar nichts getan. "Nicht schon wieder die", war mein erster Gedanke. Mein zweiter Gedanke war "Oh f..." als ich die entsicherte Granate sah, die aus seiner Hand rollte. Eine in wenigen Sekunden explodierende Granate kann einen ganz schnell munter machen. Ich schnappte sie mir, und warf sie Richtung MG. Ich war mich irgendwo in Deckung. Nach dem obligatorischen KA-WUMM, robbte ich schnell in Richtung Fenster, sprang auf, durchs Fenster, an eines der Seile und lies mich soweit wie möglich runter. Den Rest sprang ich. In der Ferne sah ich Fallen Auto. Ich rannte hin, stieg ein und nachdem das Adrenalin sich verflüchtigt hatte, klappte ich zusammen. Wir zogen uns zurück. Leider ging Fallen dabei eine Drohne verloren. Fallen sagte zu mir, dass mein Rausholen im jetzt 26K gekostet hat. Tja, wie ich ihm das Geld zurückgebe, habe weiß ich noch nicht. Es lohnt sich anscheinend nicht Shadowrunner zu sein, man hat nur Unkosten und verdient nichts dabei. Armand, den wir als nächstes aufsammelten, erzählte uns, dass die Zwerge Unmengen an Computerhardware in einen Transporter einluden, überwacht von einen Norm, möglicherweise aus Atzlan, mit einer merkwürdigen Klingenwaffe. Spätere Recherchen ergaben, dass es sich um eine aztekische Waffe handeln musste. Was konnten wir als nächstes tun? Eine Untersuchung von Push’s Comlinktelefonbuch / Anruferliste hatte nichts ergeben, weil sich die Namen in einen Abkürzungscode standen, die nur Push kannte. Ein Anruf aus einer Telefonzelle bei Monsieur Charpentier ergab nur, dass er das Ganze überlebt hatte, auf ein näheres Nachfragen ging er nicht ein, er wollte immer noch das Herz und nichts dafür rausrücken. Also war auch hier weiterhin Stillstand in den Verhandlungen. Da Mademoiselle Celestine sich gemeldet hatte, holten wir sich ab und fuhren wir wieder in die Tierklinik zu Push. Unterwegs untersuchte Mademoiselle Celestine auf der astralen Ebene. Sie war ganz Bleich, als sie wieder „da“ war. Sie erklärte, dass das Herz immer noch aktiv/lebendig sei. In der Klinik konnte Mademoiselle Celestine Push aus dem Koma wieder ins Reich der Lebenden zurückholen. Wir verlegten zur Sicherheit unseren Standort. Dort erzählte Push, dass er zusammen mit einem anderen eine Run auf die Juzu Clinic durchgezogen, um dort ein Herz zu stehlen. Beauftragt wurde er von einer Person, die sich blaue Orchidee nennt. Der Run klappte auch fast lautlos, wurden aber von einem Typen gesehen, der so aussah, wie der Norm aus Atzlan. Auf dem Vergnügungsdampfer sollte die Übergabe stattfinden. Da er aber ein ungutes Gefühl hatte, hatte er das Herz in diesen Koffer gepackt, den er preisgünstig erworben hatte und Verstärkung angeworben. Auf Grund aller zur Verfügung stehenden Informationen, ergab sich folgender Rückschluss: Anton Venescu hatte einen irgendwie gearteten Handel mit einer Wesenheit namens Patecatl (klingt aztekisch). Da er seinen Teil nicht erfüllt hat, muss irgendwas passiert sein, dass ihn auf sein Herz reduzierte, wo ein Rest seiner Essenz noch drin steckt. Weiterhin gibt es wahrscheinlich über das Herz immer noch eine Verbindung mit diesem aztekischen Geist. Wir benötigen weitere Informationen: Mademoiselle Celestine wollte Kontakt zu ihren Geistern suchen, dazu musste sie raus aufs Wasser. Fallen bringt sie mit seinem Boot dort hin. In der Zwischenzeit wollte Armand noch einige Informationen zu den Zwergen, usw. auf der Straße sammeln, wobei ich ihm dabei Rückendeckung gebe.
Wird fortgesetzt ...
Zuletzt geändert von Olaf am Fr Aug 20, 2010 10:10 am, insgesamt 2-mal geändert.

Olaf
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Anmerkung

Beitrag von Olaf » Mi Aug 18, 2010 9:49 am

In den letzten beiden Beiträgen wurden die Ereignisse nur aus der Sicht von meinem Charakter beschrieben, bzw. nacherzählt, wenn er von den Anderen etwas erfahren hat. Einge Ereignisse, wie beim vorletzten Mal auf Ketch's Landing, die Fallen erlebt hat, oder beim letzten Mal, als er bewußtlos war, sind nicht enthalten.

MfG
Olaf

Marc
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Beitrag von Marc » Mo Aug 23, 2010 2:54 pm

Hallo Runner,

ich kann heute leider nicht kommen, schaffe ich zeitlich nicht.
Tatjana ist ja eh noch in Brüssel und hatte sich letzte Woche abgemeldet ...

Martin
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Halloween Special Episode: Do The Dead Really Sleep?

Beitrag von Martin » Sa Nov 13, 2010 9:20 am

ShadowRun 4: The Big Easy – Halloween Special Episode

“Do The Dead Really Sleep?”


Es ist Oktober in New Orleans, der Winter naht: Die Touristen haben die Stadt verlassen, es regnet ständig und reichlich, das Wasser steigt in den Sümpfen und die ersten Wirbelstürme schicken ihre Vorboten in die Stadt.

Die Einheimische machen das einzig Vernünftige: Sich in eien stabile Bar setzen, Bourbon trinken, Karten spielen und sich die Zeit mit Geschichten vertreiben und den Sturm aussitzen.

Und so macht es auch unsere Lieblings-Gruppe von Shadowrunnern.

Man sitzt unter dem schwankenden Lichtkegel einer Lampe um einen Tisch – es ist die vierte oder fünfte Runde, vieleicht auch die sechste oder siebte – wer zählt das schon so genau?
(Natürlich der Kassencomputer der Bar für die Abrechnung)

Die Karten gleiten über den Tisch, Einsätze werden gemacht und es wird geplaudert – Leute, die man kannte, Jobs, die erledigt wuirden, oder auch einfach nur seltsame Dinge, die passiert sind.
Oder hätten passieren können.

Wie beim letzten Helloween, als es regnete und es drei Jbs gab, die alle auf einem friedhof außerhalb der Stadt endeten...

Mike Lamar, der große und sogar recht gute aussehende Ork und sein Vetter/compagnion, der große, häßliche aber unauffälligge Troll werden von Gramps Tibodaux auf Louie angesetzt, einen kleinen Geschäftsmann, der für den Tibodeaux-Klan eine Lieferung hätte machen sollen.

Gleichzeitig erhält Armand von einer Frau den Auftrag, einen gewissen Louie zu suchen, der versprochen hatte ein dringend benötigtes medikament zu liefern aber nun verschwunden ist.
Zusammen mit Quicksilver macht er sich auf die suche.

Und der Voodoo-Priester wird von einem Mitglied der Gemeinde gebeten, nach ihrem verschwundeenn Freund zu suchen. Sein Name ist Louie...

So dauert es auch nicht lange, bis sich alle in Hanrahan, einem kleinen Vorort der Unterschieht von der Behausung Louies wiederfinden.

Es regnet, das kaff macht einen verlassenen Eindruck – im lokalen Stuffer Shack (TM) ist scheinbar niemand (Armand versemmelt seinen Wahrnehmungswurf und übersieht die Blutlache hinter dem Tresen) als er regenfeste Kleidung kauft – das macht der Computer des ladens nämlich auch ganz gut ohne störende menschen.

Louie wohnt in einem sogenannten “Shotgun House” - einstöckig, eng und schmal und aus billigem Material errichtet: eine Schrotladung geht glatt hindurch.

So haben unsere Runner auch keine Probleme, sich zutritt zu verschaffen.

Louie ist nicht da, hat aber die übliche Unordnung eines männliche Singles hinterlassen: Dreckige Kleidung, Kakerlaken von beträchtlicher Größe, dreckiges Geschirr in der Spüle, auf dem Schimmelkulturen nicht nur gedeihen sondern bereits angefangen haben, über politische Systeme zu diskutieren).

Allgemeiner Konsens: “Ich habe plötzlich ein mieses Gefühl bei der Sache!”
(Geräusch von bereit gemachten Waffen)

Gefunden werden:
1)eine Plastikflasche mit Reinigungsgel. Ganz offensichtlich im Stuffer Shack gegenüber gekauft, aber nie benutzt. Stattdessen hat jemand mit einem Marker einen Namen auf die Unterseite geschrieben: “Laura Bouvier”
2)Den toten Nachbarn in der anderen Haushälfte: Sieht so aus, als hätte jemand versucht ihn an der Kehle zu greifen und aus dem Fenster zu zerren. Bis die Kehle nachgegeben hat und herausgerissen wurde. Dann fiehl der Körper wieder ins Haus zurück. Nicht ohne vorher alles und jeden mit Blut zu bespritzen...
“Ich habe erwähnt, daß ich ein mieses gefühl bei der Sache habe?”
(Bereitgehaltene Waffen werden mit Explosivmunition aufgerüstet)
3)Einen Simsense Chip: “Do The Dead Really Sleep?”
Quicksilver lädt ihn auf sein minimalistisches ComLink herunter, kann ihn aber nicht abspielen – das Link ist sehr minimalistisch.

Die Thibodeaux-Fraktion kann den Chip aber als ein bootleg identifizieren, das von einer Gruppe Cracker Kids vertrieben wird, mit denne ihre Sippe öfters Geschäfte macht.
Eine weitere Untersuchung ergibt:
Der Chip ist ein billiger und grottenschlechter Horror Shocker, in dem eine Gruppe von Tölpeln von einer Gruppe von Zombies attackiert wird.
Titel: “Do The Dead Really Sleep?”
Die weiblichen Darsteller sind allesamt gut gewachsen und die Rolle verlangt von ihnen hauptsächlich kreischend durch billige Kulissen zu rennen und sich ihrer Kleider zu entledigen.
Die Sicherheitseinstellungen des Chips wurden gehackt, damit der Benutzer die volle taktile Übertragung erhält, wenn der Perspektiven-Charakter sich mit der weiblichen Nebenrolle (Kleidungsverlust 87,66 %, FSK 16) im engen Besenschrank vor den Zombies versteckt.
In den Simsense ist noch ein weiteres, wesentlich komplexeres Programm eingebettet, aber um das zu analysieren bräuchte man einen Experten – z.B. Die Cracker Kids, die es dort installiert haben.


Die Nachforschungen werden unterbrochen als eine Gruppe Orks mit einem Lieferwagen auftaucht: gut bewaffnet und schlecht gelaunt. Ihr Anführer erläutert:

“Ich kommen nach New Orleans aus Seattle, das sein fast 3000 Kilometer nahe, es regnet, Pelz kleben zusammen, nix Sonne! Man auf uns schießen, sprengen die Auto in Luft, zünden Hotel an und nix Ware sein da!
KeinPink Blossom Medizin, die machen Nerven wieder zusammenwachsen! Du brechen Rücken und nach zwei Woche alles wieder ganz!
Aber Ware nicht da! Lieferant-Typ nicht da! Und ich muß reden mit die billige Sprachchip aus Vereinigtes Moldawien, das mich macht klingen wie eine Idiot!”

Unsere Runner verabschieden sich und überlassen den mißgelaunten Orks das Haus – zum einen argumentiert es sich schlecht mit professionell bewaffneten Leuten (Colt Cobra mit Gasventil, Schalldämpfer und Kollimatorenvisier) und viel wichtiger: sie haben bereits alle Spuren gefunden.

Wer zuerst kommt malt zuerst!

Immerhin kann man ja eine Blut- ud Fußspur in die Wälder verfolgen – bevor man sie in dem Regen und dem knöchelhohen Wasser verliert, findet man aber Louies ComLink – und siehe da:
Louie hat seine beiden Konton (das legael und das Geschäftskonto) leergeräumt und an eine obskure Matrix-Bank in der Trans-Aleut Alliance überwiesen. Die Thibodeaux benutzen diese Bank auch ganz gerne für “nette kleine Geschäftchen” (“A niece little earner”).

Inzwischen werden die Orks per Fernsteuerung von einer kleinen, diskreten Überwachungsdrone der Runner ... nun ja: eben überwacht.
Die schlechtgelaunten Herren haben ein Problem: Einwohner von Hanrahan greifen sie an... mit einer gewissen annimalischen Wildheit, die an das Ableben von Louies Nachbarn erinnert.

Die Drohne überträgt, wie die Orks mit schlechter Laune ihre gute Bewaffnung zum Einsatz bringen und sich den Weg freischießen.
Quicksilver ruft mit seinem ComLink die Polizei und berichtet von einem Aufruhr in Hanrahan – mal sehen, wie sich die Dinge entwickeln.

Dann machen sich die runner auf, die Cracker Kids zu besuchen und ein paar gezielte Fragen zu stellen. So treffen sie auch bald in River Ridge ein, einem kleinen Vorort nahe einer Biegung des Mississippi – genauso ärmlich und verregnet wie Hanrahan.

Der Ansprechpartner der Cracker Kids heißt Timmy, ist 14 Jahre alt und lebt mit seiner Mutter (Ork, alleinerziehend, drei Kinder und einen adoptierten Balg, 3 Jobs) in einem ehemaligen heruntergekommenen Motel (das Gebäude war bereits fünf Minuten, nach Fertigstellung heruntergekommen – die Motel-Funktion ist nun ehemalig, nicht die Heruntergekommenheit).

Quicksilver findet in einer Wohnung einen älteren Mann – den Witwer von Laura Bouvier, die auf dem nahen Friedhof ihre letzte Ruhe gefunden hat.

Armand und die Thibodeaux unterhalten sich mit Timmy, der über die Sache mit dem Zombie-Chip nicht erfreut ist. Der Chip war ein Halloween – Gag.
Eine Zugabe, weil Halloween ist: Kaufe einen Simsense-chip (“Skiurlaub in Aspen!”, “Die Bob Violence Show Season 2278”, “Daphne the Demon Defeater!”) und erhalte einen viert- äh nein: 12t-klassigen Zombiefilm, der so schlecht ist, daß er schon wieder gut ist.

Von dem Zusatzprogramm (“Lass mal sehen! Hmm... Hmmmmm.... Oh fuck!”) hat er keine Ahnung – das kann nur dieser [ZENSIERT] Dilbert eingefügt haben.

Das Zusatzprogramm ist eine sehr fortgeschrittenes Schwarzes EIS: Psychotrophes IC!
Es befiehlt dem Opfer, alles Geld an ein Konto bei einer Matrix-Bank in der Trans-Aleuten Alliance zu schicken und sich dann einzubilden ein Zombie zu sein!
Das gleichzeitig die Produktion von Testosteron und Adrenalin Überstunden macht und das Opfer so eine Art epileptischen Anfall hat, der die höhreren Gehirnfunktionen ausschaltet, macht die Sache nicht besser.
(“Nur für das Protokoll: Ich habe gesagt, daß ich ein mieses Gefühl bei dem Job habe!”)

Mit Timmy fahren die Runner zu der Hütte, in der die Cracker Kids ihre Produktionsstätte betreiben – und finden eine Leiche vor (einer der Cracker sowie einen “Zombie” der mit Hilfe von astraler Projektion in einen Hinterhalt gelockt und mit einer Salve Gummigeschosse kampfunfähig gemacht wird. Versuche, erste Hilfe zu leisten gefährden Leib und Leben der Retter – trotz Fessel beißt der Zombie um sich!

(“Modernste Feuerkraft aus Japan: Vier Läufe mit elektronischer Zündung! Vier Salven Gummigeschosse! Hochgeschwindigkeit! Das ist Technik! Das ist Fortschritt! Das ist Schießen, wie es Freude macht! Bestellen sie noch heute!”)

Quicksilver prüft den Polizeifunk und stellt fest, daß das New Orleans Parish Sheriff´s Department eine Streife nach Hanrahen geschickt hat. Als die sich nicht mehr meldete, wurde eine zweiter Wagen losgeschickt, der nun hektisch um Verstärkung ruft (“Schickt mehr Cops!”)

Dann treffen die Orks auf der Suche nach Pink Blossom ein – ihre Laune ist nicht besser geworden (“In New Orleans Leute sind plem-plem total? Haben versucht zu beißen mich in Hintern!
Ich sehen aus wie Hühner-Sandwich? Ich habe geschrieben auf Stirn: All You Can Eat Buffet?
Ich wollen Pink Blossom und dann nix wie weg aus New Orleans! Ich hassen New Orleans!”)

Nach kurzer Verhandlung einigt man sich, gemeinsam nach Louie zu suchen – was von ihm noch übrig ist und seine Ware zu bergen.
Die Orks ergreifen ein paar Vorsichtsmaßnahmen: “Der Bengel da” (damit ist Timmy gemeint) sein Geisel für uns- Ihr versuchen uns zu üntergehen.. vordergehen... ich meinen drübergehen... [ZENSIERT] – ihr schon wissen, was ich meinen!”

Immerhin kann erreicht werden, daß die Orks ihn nicht mitschleppen – damit können sie ihn ja schließlich nicht umlegen, richtig?

Falsch! Die Orks sperren Timmy im Lieferwagen der Runner ein und hängen eine Haftmine dran (“Danke daß sie mit einem Produkt von Ares Armamants töten! Ares Armaments ist ein Unternehmen der Ares Macrotech Gruppe – All unsere technische Perfektion für Ihre Zufriedenheit!”).

Dann macht man sich mehr oder minder schlecht gelaunt auf den Weg.

Der Regen fällt in silbrigen Kaskaden durch das schwindende Sonnenlicht, von den Bäumen hängt Spanish Moss, jeder Schritt platscht in knöcheltiefen Wasser, die Schatten werden länger und hüllen alles ein wie ein finsteres Leichentuch...

Mehrere Dutzend Fußspuren weisen den Weg zum nahen Friedhof – hier haben sich fast 80 Zombies versammelt, die sich um den Altar ihres “Nekromanten” drängen!

Dilbert, der [ZENSIERT] versucht sich gerade als Voodoo-Bokkor. Er hat da so ein oder zwei Grusel-Simsense erlebt und ist zuversichtlich, daß er die Sache im Griff hat.
(Offensichtlich hat er nichts gelernt aus all den zweitklassigen Gruselschockern, die er sich reingetan hat).

Die Kontrolle entgleitet ihm schnell, als der echte Voodoo-Priester unter den Runner astral materialisiert und sich als niedere Inkarnation einer Loa ausgibt und Dilbert die Leviten liest.

Die Runner und die schlechtgelaunten Orks greifen zusammen an – wie in einem Horrorthriller ist die folgende Schlacht blutig und kann hier aus Gründen des Jugendschutzes nicht detailliert geschildert werden – kaufen sie dafür die exklusive und authentische Simsense Version von Ares Entertainment.

Salven aus modernen Automatikwaffen! Eine Monofiliament-Peitsche in Aktion! Abgetrennte Gliedmaßen! Geschwungenen Fackeln! Versengtes Fleisch! Schüsse aus Ares Predator Pistolen mit Explosivmunition! Platzende Köpfe! In Technicolor!

Letzten Endes haben die runner und auch die Orks den Sieg davongetragen.

Armand “findet” während der Schlacht einen Grabstein (soll heißen: Ein Zombie reißt ihn zu Boden und als sie durch den Matsch schliddern wird ihre Fahrt unsanft gebremst): die Inschrift lautet auf Laura Bouvier!
Hier hatte Louie seine Ware versteckt, die er nun nicht mehr ausliefern kann – Mike hat seinen Kopf in der Hand.

Immerhin sind die Orks so genervt, daß sie den Runnern das Pink Blossom für 100 K NewYen abkaufen – schießlich ist es ihnen ja egal, wo sie das Zeug her kriegen, solange sie nur wieder aus diesem Tollhaus verschwinden können!
Sogar die Befürchtung der Runner, daß die Orks ihre Haftmine zünden um Spuren zu verwischen erweist sich als gegenstandlos: ”Ist gute Haftmine! Sein teuer – wir nehmen wieder mit!”

Und die anderen Pakete können an ihre Empfänger ausgeliefrt werden, so daß niemand leer ausgehen muß. Fast so schön wie Ostern. Nur mit Zombies. Und Schlamm. Und Regen. Und Grabsteinen. Und abgetrennten Körperteilen.
Ok – her wie Halloween als wie Ostern.

In Hanrahan hat ein Taktische Kommando der Polizei den “Aufruhr” beigelegt – mit Napalm und Splitterbomben.
Die Kollateralschäden dabei sind bedeutigslos – immerhin waren die meisten ja nur Orks, wirtschaftlich nicht relevant und keine Wähler.
Also völlig entbehrlich und solange keine Touristen verschreckt werden ist alles in bester Ordnung...

Nach getaner Arbeit gehen unsere Runner wieder in eine ruhige Bar, um das Ende der Sturmsaison abzuwarten.

Quicksilver macht, was alle Profis mit kompromittierten ComLinks machen: Er wirft es weg, damit die Polizei einen gewissen Anruf nicht zurückverfolgen kann...

Gefunden wird es von ein paar technisch versierten Kids:

“Hey seht mal – da ist ein Simsense drauf gespeichert!”
“Mit Zombies!”
“Und scharfen Bräuten mit wenig Kleidung!”
“Suuuper! Ich glaube auf einem echten Gerät können wir das abspielen!”

THE END

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