Das Buch der Abenteuer Kapitel I: Siedlungen & Strapazen - EZD6 bei Volker - WOCHE B Friedrichstraße

Beiträge zu Spielrunden aus dem zweiten Trimester 2025

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JuL
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Re: Das Buch der Abenteuer Kapitel I: Siedlungen & Strapazen - EZD6 bei Volker - WOCHE B Friedrichstraße

Beitrag von JuL »

12.5.'25:

... außer mir rappeln sich noch 4 weitere Gestalten auf ...

Ein schmaler Weg windet sich innen um den Schacht nach oben. Hier unten gibt es
einige Öffnungen verschiedener Größe. Entlang des Pfades gibt es ebenfalls etwa
in 20 Höhenmeter Abstand weitere Öffnungen.
[Vorstellung der Charaktere]
Shigeru schaut sich die Leichen an. Er findet ringförmige Wunden.
Lonnie und Arkam looten. Lonnie findet nix, was ihn interessiert. Arkam findet
noch eine Laterne - und einen guten Ring.

Plötzlich hören wir ein lautes, metallisch schabendes Geräusch. Aus einer der
Öffnungen kommt eine skelettierte Gestalt mit rotglühenden Augen und einem
riesigen Schild. Alle machen sich bereit - außer Shigeru. Der kuckt noch weiter.

Mit knarziger Stimme hebt das Skelett zu sprechen an: "Willkommen zum Spiel.
Findet die fünf Hinweise zum Entkommen. Oder schließt euch unserer Heerschar
an." Dann kommt die Gestalt in eindeutiger Absicht auf uns zu. Immerhin ist sie
nicht sehr schnell.

Arkam macht sich auf in eine höhere Position. Sutter greift an. Das Schild des
Skelettes geht erstaunlich schnell hoch und blockt Sutter. Das berücksichtige
ich, gehe ein paar Schritte zur Seite und treffe es mit meinem Stabblitz. Das
Skelett zerplatzt! Der Arm mit dem Schwert fällt vor Sutters Füße und schlägt
noch einmal nach diesen, aber er ist selbst auf Zack und wehrt ab.
Shigeru geht zu den Resten und schaut, ob das Skelett wirklich tot ist. Ja, ist
es. Und vor seinem inneren Auge blitzt das Auge an der Decke auf. Etwas für ihn
völlig unbekanntes.

Lonnie erkennt, daß es hier viele Kriechgänge gibt, die irgendwann auch nach
oben führen.
Um das rote Leuchten scheinen sich mir Tentakel in den Schacht herabzuwinden.
Das Ding dort scheint nicht an der Decke zu kleben, sondern ... hier hineinragen.
Von wo auch immer. Wohl nicht von irgendwo aus dieser Welt.
Unterhalb der Tentakel fliegen mannsgroße, augenlose, etwa menschengroße,
lederartige Kreaturen mit langgezogenem, fiesen Schädel.
Der Pfad nach oben ist eng. Oberhalb der letzten Öffnung ist eine Galerie.
Von den Leichen sind nur die [?]
Der Ring, den Arkam gefunden hat, ist magisch. Shigeru und ich schauen ihn uns
an: Es ist ein Ring des schützenden Schleiers: 1x pro Tag kann der Träger einen
auf ihn gewirkten Zauber ignorieren.
Shigeru geht zum Skelettrest und schaut, ob es uns sagen kann, wie die Hinweise
denn aussehen. Der Dialog ist stumm, und der Schädel scheint fast dankbar für
die Frage. Shigeru scheint sehr respektvoll gegenüber dem Schädel. Der einzige
Weg hier raus geht nach oben. In jeder der Ebene ist ein Hinweisraum. Dann kommt
die letzte Prüfung.
Lonnie nimmt sein und mein Seil und macht es auf dem Weg nach oben fest, damit
wir uns daran anseilen können. Shigeru hilft ihm. Als die beiden fast die
nächste Ebene erreicht haben, lösen sich von ganz oben zwei dieser Flugviecher
und stürzen sich auf die beiden.
Arkam wirft einen Dolch auf den einen, ich zappe den anderen, Sutton wirft
seinen Speer auf Arkams Flugviech - und letzterer stürzt ab. „Meiner“ greift die
beiden an. Lonnie, gewarnt, schlägt mit der Axt nach dem Viech und holt es aus
der Luft.
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JuL
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Re: Das Buch der Abenteuer Kapitel I: Siedlungen & Strapazen - EZD6 bei Volker - WOCHE B Friedrichstraße

Beitrag von JuL »

26.5.'25:

So erreichen wir dann die erste Öffnung und schauen hinein. Dort ist ein Gang,
der sich bald in einen Raum öffnet. In der Höhle stehen viele Gestalten, die
ähnlich abgemagert aussehen wie die mumifizierten Leichen unten. Doch sie stehen
aufrecht und scheinen lebendig - wohl durch eine Art Nabelschnur, die aus ihrem
Nacken in die Wand läuft. Die Nabelungen (;-)), je ein Dutzend auf jeder Seite,
murmeln etwas unverständliches. Man kann zwischen ihnen hindurch, ein schmaler
Pfad bleibt frei, aber. Die Grotte hat auch Öffnungen wie unten in diese
Kriechgänge. Am Ende des Raumes steht ein großer, behauener Stein mit einer
Vertiefung in der Mitte.

Als Sutter näherkommt, dreht sich langsam eine der Gestalten zu ihm um und
krächzt „Werde einer von uns“. Als Sutter die Nabelschnur zertrennt, fällt die
Gestalt um. Wo wir das gehört haben erkennen wir, daß wohl auch die anderen
diese Worte murmeln.

Lonnie schießt mit dem Bogen, der eine Gestalt direkt in den Kopf trifft, aber
das beeindruckt sie nicht. Sutter mit der Zweihandaxt hat auch nicht mehr
Erfolg, obgleich er den Kopf spaltet. Die Sprache der Gestalt wird nur
unverständlicher. Gruselig. Also müssen es die Nabelschnüre werden. Lonnie lenkt
die Gestalten ab, und Sutter schneidet die Schnüre durch. Die Gestalten purzeln
nach und nach zu Boden, und bald sind alle erlöst - wir lassen besser keinen
stehen.

Als wir dem Monolithen näherkommen sehen wir, daß die Vertiefung aussieht, daß
man eine linke Hand hineinlegen kann. Lonnie schneidet ekligerweise von den
Leichen eine Hand ab und versucht es damit. Es passiert nichts.

Dann muß da wohl etwas lebendiges hinein. Die anderen zögern und sie haben ja
schon die Nabelschnüre durchtrennt. Also opfere ich mich mal. Es öffnet sich
ein Schlitz im Monolithen - perfekt für eine rechte Hand. Seufz. Ich greife
mutig hinein. Nichts böses passiert. Dort liegt ein Fingerknochen. Ich hole ihn
heraus, was auch keine Falle auslöst. Auf dem Knochen ist eingeritzt "Auf Gelb
musst du zeigen". Hm. Der erste Hinweis. Was das bedeutet, werden wir wohl am
Ende erfahren.

Gut, wie kommen wir zur nächsten Höhle? Lonnie schlägt die Seitengänge vor. Dann
kennen wir die auch mal. Wir stimmen zu. Lonnie führt uns auch sehr gut. Man
merkt, daß er viel Erfahrung mit solchen Höhlensystemen hat. Schließlich kommen
wir ohne Zwischenfall zu einer weiteren dieser Höhlen mit Monolith. Der Boden
ist mit Glas- oder Kristallsplittern übersäht. Bläuliche Kristalle wachsen von
der Decke.

Auf meinen Vorschlag wirft Lonnie einen Stein an die Decke. Sofort zerbersten
die Kristalle, und ein Schauer der Splitter stiebt nach unten. Sutter läßt sich
nicht beeindrucken und geht, schließlich gut gerüstet, einfach zum Monolithen.
Bis auf das leise Knirschen der Kristalle bewegt er sich erstaunlich lautlos. Am
Monolith gibt es natürlich wieder eine Vertiefung. Dafür muß er den Handschuh
ausziehen, doch in den Schlitz für die rechte paßt er auch mit Handschuh. Auch
dort gibt es ein kleines Ding, wieder ein Fingerknochen. Auf dem steht: "Der
letzte zeigt auf grün." Sutter kommt zu uns zurück.

Weiter durch die Gänge: Auch diesmal kommen wir problemlos voran. Die nächste
Höhle beherbergt natürlich auch einen Monolithen ... und sonst erst einmal
nichts. Lonnie schaut sich besser um und entdeckt zwar keine offensichtliche
Falle, doch es stellen sich ihm die Nackenhaare auf. So fühle ich doch einmal
nach arkanen Kräften. Und tatsächlich, hinter dem Monolithen versteckt sich
etwas, was sich einen magischen Schutz vor Entdeckung übergelegt hat.

Wir bereiten uns vor. Als wir den Raum betreten, kommt hinter dem Monolith dann
auch eine sehr große Gestalt hervor, die mit kleinen Tentakeln bedeckt ist. Sie
ruft: "Ich bin hier im Fegefeuer gefangen, bald sollt ihr es auch sein!"

Lonnie schießt auf ihn. Er trifft! Ich zappe den Großen und es brizzelt auch.
Dann Sutter. Doch die Tentakel federn sein Schwert zurück. Dann schießen aus den
Handflächen der Gestalt stachelbewehrte Tentakel, einer auf Sutter und einer auf
mich. Sutters Rüstung schützt ihn, doch sein Schwert fliegt zu Boden.
Glücklicherweise verfehlt er mich.

Unsere nächsten Angriffe verfehlen leider auch alle. Seine Gegententakel
treffen dafür sowohl weder Lonnie noch mich - doch dann öffnet er plötzlich sein
Maul und schnappt nach Sutter. Dessen Rüstung ihn jedoch wieder schützt. Dadurch
ergibt sich für Lonnie eine Öffnung und sein Pfeil schießt ihm genau in den
aufgerissenen Mund - die Gestalt fällt um! Auch ihn haben wir erlöst. Diesmal
gibt Lonnie seine Hände. "Der kürzeste ist purpur" ist auf diesem Knochen
eingraviert. Das Monster durchsuchen wollen wir alle gar nicht. (Tja, Shigaru
ist im Limbus ... ;-))

Weiter durch die Gänge, weiter mit der sicheren Führung Lonnies ohne
Zwischenfall. Lonnie _ist_ bei Zwergen aufgewachsen.

Die vierte Höhle ist ebenfalls offenbar gefahrenfrei. Doch anstatt eines
Monoliths steht dort ein großer Steinkopf. Davor liegen einige ausgetrocknete
Körper herum. Lonnie schaut nach Fallen. Sein Gefahrensinn klingelt nicht. Doch
er meint, daß der Steinkopf bewegliche Teile hat, um Mund und Augen. Die Leichen
haben alle etwas am Arm oder an der Hand. Ich spüre dann auch mal nach Zauberei
- und der Kopf ist zweifelsfrei verzaubert! Die Quelle ist sehr fremdartig und
sicherlich das Ding oben an der Schachtdecke.

In dem Moment, in dem Lonnie die Höhle betritt, öffnen sich die Augen des
Kopfes. Sie sind aus Kristall. Der Mund scheint zu lächeln und öffnet sich. Auf
der Zunge liegt der übliche Fingerknochen. Sutter geht hin und versucht mit dem
Schwert den Finger aus dem Mund zu hebeln. In dem Moment schnappt der Mund zu.
Sutter kann sein Schwert wenigstens noch herausziehen, aber nicht den Knochen.

Daraufhin gibt Lonnie Sutter einen Stab mit einer Seilschlinge - Lonnie ist aber
wirklich gut vorbereitet! Sutter tastet in den Mund - und er kann den Knochen
hinausziehen. Der Kopf schließt die Augen und der Mund wirkt enttäuscht. "Der
mittlere der fünf ist blau" steht auf dem Knochen.

Weiter durch die Gänge. Doch diesmal, als Lonnie um eine Ecke herumschaut,
schwebt im Gang auf Kopfhöhe ein Schädel. Also, genauer gesagt und beim zweiten
Blick ist dort eine Geistergestalt und der Schädel quasi dort, wo er hingehört,
im Kopf des Phantoms. Er scheint sich suchend umzuschauen. Lonnie gibt sich zu
erkennen: "Hier sind wir." Der Geist wendet sich zu ihm. Eine ätherische Stimme
sagt: "Der heiligen Familie sei Dank. Endlich ist jemand gekommen. Bitte erweist
mir einen Dienst." "Was kann ich für euch tun?" "Die Großmutter weiß, ich war zu
Lebzeiten kein guter Mensch. Doch wenn ihr meinen Schädel begrabt, so daß die,
die mich mochten, meiner Gedenken können, werde ich euch ewiglich dankbar sein."
Lonnie schaut zu uns, wir nicken - das ist eine wirklich gute Tat! -, also
stimmt er zu und gibt sein Ehrenwort. Der Geist verschwindet und der Schädel
fällt in Lonnies Hände. (& wir bekommen 1 Karma.)

Bald erreichen wir die fünfte Grotte. Aus dieser kommt ein fürchterlicher
Schwefelgestank. Lonnie zieht sein Tuch vor. Ich habe leider keins. Als er in
die Höhle lugt, sieht er anstatt des Monolithen eine Art heißen Pool. Und dort
drinnen sitzt eine ausgesprochen hübsche Dame, die dort badet.

Als wir herein kommen, erhebt sie sich und dreht sich uns zu. Sie ist natürlich
nackig ... Für einen Kuß soll der Hinweis uns gehören. Lonnie küßt lieber Frauen
mit Bart, sagt er. Sutter ist zu mißtrauisch. Und ihre Blick richtet sich
ohnehin auf mich. Huch. Ich erröte.

[Lonnie?] fragt nach ihrem Namen. "Manch einer nennt mich Malexia. Ich erfreue
mich an den flüchtigen Besuchen."

Als Lonnie in seinen Spiegel schaut, sitzt dort ein uraltes Hexenweib. Er will
mir den Spiegel zeigen, um mich zu warnen, doch ich lehne ab. Wenn ich's schon
tun muß, will ich lieber eine hübsche Frau küssen. Und gehe also auf Malexia zu.
Wir müssen ja weiterkommen.

Der Kuß ist nicht unangenehm - und Malexia genießt ihn ihrem wohligen Stöhnen
nach wohl noch sehr viel mehr. Ich fühle mich allerdings deutlich matter. Als
ich mich zurückziehe, fällt die Illusion von ihr ab. Aber ich war ja vorgewarnt
und behalte meine Fassung. Und nehme den letzten Finger entgegen: "[...]"

Wir fragen, aber sie interessiert sich nicht dafür, ob es schon jemand geschafft
hat, es könnte zu traurig sein. Das oben sei Obrexigrit, eine Wesenheit von
jenseits von Zeit und Raum. Es könne höchstens als "der Spielleiter" definiert
werden. Was immer das heißt. Obrexogrit wäre es langweilig, daher das Spiel. Es
kämen genug, daß sie ihr Leben genießen kann. Wenn es Obrexigrit ums Spiel ging,
würde er sich wohl auch an die Regel halten, sagt sie, und uns freigeben, wenn
wir das Rätsel schaffen. Sie gibt uns noch den Hinweis, daß die kleinen Gänge
nicht weiter nach oben führen.

Also holt Lonnie das Seil raus. Doch als er hinaustritt, kommen wieder zwei der
Wesen von oben hinuntergeflogen. Ich verabschiede mich noch von Malexia.

Eins der Wesen greift Lonnie an, aber seine Rüstung schützt ihn. Das Viech hockt
dann neben ihm und könnte im weiteren angreifen. Auch Sutters Viech kann von ihm
abgewehrt werden. Lonnie schlägt zurück und verletzt seinen. Auch Sutter trifft
seinen, der sich auch neben ihn hockt. Ich schieße dann Lonnies mit meinem Stab
ab - Sutter ist schließlich viel besser gerüstet. Aber Sutter kümmert sich dann
auch um seinen und kickt ihn vom Sims. Offenbar war dessen Flügel schon
verletzt, so daß das Wesen in die Tiefe stürzt.

Wir kommen dann auch gut hoch. Und sehen das Tentakelgewirr immer deutlicher.
Aber wir können es gar nicht lange anschauen, es ist zu ... anders. Die
gruseligen Viechern flattern zwar noch herum, aber es kommt keines nach.
Vielleicht hat es sie der Tod ihrer vier Gefährten ja abgeschreckt.

So gelangen wir zu einer runden Galerie. Etwa gegenüber von uns ist ein
Vorsprung, auf dem eine ausgemergelte Gestalt steht. Als Sutter ihm zuruft,
tritt die Gestalt beiseite und deutet auf die Wand. Dort ist eine Art Altar.
Wir können sehen, daß die Gestalt mit einer Fußkette an seinem Standort
festgekettet ist.

Am Altar gibt es wieder eine Vertiefung für eine linke Hand, darüber diesmal
fünf weitere, kleine, etwa runde. Darüber dann gibt es fünf farbige Edelsteine.
Dann spricht die Gestalt wieder: "Einer von euch wird sich dem Altar nähern und
seine linke Hand in die Vertiefung legen. Nehmt die Hand aus der Vertiefung ohne
einen Stein gelegt zu haben oder legt den Stein falsch, so wird euch der Meister
seiner Sammlung hinzufügen."

Wir diskutieren ein wenig über die Reihenfolge, dann geht Lonnie als erster. Er
legt den orangenen auf den Ringfinger. Es passiert nichts. (N.n. ;-) )

Dann Sutter mit dem purpurnen auf den kleinen Finger. Ein Gewirr aus Tentakeln
saust auf uns herab. Ich werde getroffen, doch ich stecke den Treffer weg.
Lonnie kommt besser davon mit seiner Rüstung. Ein Tentakel versucht, Sutter zu
umschlingen, doch er kann gerade noch ausweichen. Ups.

Als er zurückgeht, sieht er, daß alle Steine wieder auf ihrem ursprünglichen
Platz liegen, auch der wohl korrekte von Lonnie. Also gehört der purpurne
sicherlich auf den Daumen. Und es passiert auch nichts, als Sutter das tut. Ich
lege den orangenen auf den Ringfinger. Lonnie den gelben auf den Zeigefinger.
Sutter den blauen auf den Mittelfinger. Weiterhin geht alles gut. Dann klar,
gehört der grüne auf den kleinen.

Sobald alle Steine in ihren Vertiefungen liegen, wird es um uns schwarz und es
gibt einen Ozongeruch. Und wir sind ...

1 EP.
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Volker
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Re: Das Buch der Abenteuer Kapitel I: Siedlungen & Strapazen - EZD6 bei Volker - WOCHE B Friedrichstraße

Beitrag von Volker »

Hallo zusammen!

Die Runde heute, 21.07.2025, muss leider gesundheitsbedingt ausfallen. :(

Sorry
Volker
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JuL
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Re: Das Buch der Abenteuer Kapitel I: Siedlungen & Strapazen - EZD6 bei Volker - WOCHE B Friedrichstraße

Beitrag von JuL »

9.6.'25:

,,So ihr nicht in meinem Reiche leben wollt, sterbt in eurem eigenen!'', hören
wir noch.

Dann finden wir uns in einem wilden, übereinandergewürfelten Haufen wieder. Als
der Ozongeruch verschwunden ist, riecht es nach feuchtem Gras. Und es ist
Tageslicht. Als sich unsere Augen wieder daran gewöhnt haben, sehen wir, daß
wir in einem Wald sind. Schön!

Als sich Shigeru aufrappelt, kullert ein Schädel aus seiner Tasche, den er
sofort wieder einsammelt. Der Schädel hinge mehr an ihm als er am Schädel, sagt
er noch. Soso.

Aber keiner von uns ist dort, wo er vorher war. Nämlich:
- Sutter war in einer [Kneipe?]
- Lonnie [?]
- Arkam testete gerade für jemanden ein Schloß.
- Shigeru war beim Einkaufen. Er ist besorgt, daß der Händler ihn nun als Dieb
ansehen würde, weil er gerade ein Schminktöpfchen in der Hand hatte. Obwohl er
meiner Ansicht nach sowas gar nicht nötig hätte.
- Ich war natürlich in meinem Labor mit einem Experiment beschäftigt.

Man hört die üblichen Tier- bzw. Waldgeräusche. Die Lichtung ist allerdings
nicht natürlichen Ursprungs, hier gibt es abgeholzte Baumstümpfe, schon etwas
überwuchert, und dort ist auch ein Trampelpfad.

Alle sammeln ihre Siebensachen wieder ein. Auch wenn ich nicht weiß, wie ich zu
den meisten meiner gekommen bin.

Natürlich folgen wir dem Pfad. Wir müssen allerdings ein wenig mit der Axt
Lonnies nachhelfen, da auch er schon stark überwuchert ist. Nach nur kurzer Zeit
kommen wir – immer noch im Wald – auf einen größeren Weg, der auch von Karren
befahren werden kann. Er ist ein wenig matschig und scheint nicht sehr befahren.
Links auf der Straße liegt ein umgekippter Karren.

Sutter und ich achten auf die Umgebung. Die anderen schauen sich den Karren an.
Es ist ein Handkarren, und er ist leer, dort ist nur ein Schild "Kampfnacht,
3$ Eintritt". Auch der Karren liegt schon eine Weile hier. Hm.

Plötzlich merke ich, daß dem Waldpfad gegenüber sich wohl jemand versteckt.
Halblinggroß. Ich mache Sutter drauf aufmerksam. Als er sein Visier öffnet,
sieht er es dann auch. Ich rufe "Komm raus, wir haben dich gesehen."
"Rattenkacke" sagt die Gestalt, ein Menschenkind, unter der "Rüstung", die es an
hat – ein Waschbrett, ein Topf als Helm – wohl ein Mädchen.

Sie heißt Lizzy. Und will auch mal Draufgänger werden. Und findet, daß Shigeru
komisch spricht. Ich weiß nicht, warum sie das sagt, wir können uns doch
problemlos verstehen?

Lonnie fragt Lizzy, wo wir seien. "Auf der Straße zum Dorf", antwortet diese.
Wie es denn hieße. Weiß sie nicht.

Lonnie gibt Lizzy ein kleines Schnitzmesser als Belohnung, daß sie uns ins Dorf
führt. Wir sollen ihrer Mutter nix erzählen. Soso.

Als wir dann bald um eine kleine Biegung kommen, sehen wir schon Rauch aus dem
Dorf aufsteigen. Der Karren gehört wohl den Kesslerzwillingen, erzählt Lizzy.
Die residierten im "Fettmagen", einer Kneipe, wo Lizzy nicht hindarf. Und die
würden immer Leute verprügeln. Hm.

"Wen müßte man im Dorf kennen", fragt Lonnie.
Außer ihrer Mama noch Osgar, den Dorfvorsteher.

Während wir gehen, fällt Lonnie auf, daß abseits des Weges zwischen den Bäumen
ein Bündel auf dem Boden liegt. Lizzy warnt uns, da wäre der Sumpf. Da gäbe es
Grulix, gefährliche Monster, die einem die Hand abbeißen könnten.

Lonnie geht hin und Arkam begleitet ihn. Es ist ein Bündel aus Kleidungsstücken,
die zerrissen und blutig sind. Sie gehörten wohl eher einem Mann. Dazwischen
sind irisierende, handtellergroße Schuppen. Lizzy sagt, das wären
Grulixschuppen.

Im Dorf würde keiner fehlen. Außer Papa, aber der wäre ohnehin ein Taugenichts,
laut ihrer Mutter. Und schon lange fort. Lizzy denkt, er wäre bestimmt ein
Draufgänger, der gegen Drachen kämpft.

Sutter geht auch noch einmal hin. Erkennt aber nur, daß auch das Bündel schon
etwas länger hier liegt, wenngleich wohl keine Jahre. Wobei das Bündel mehr ein
hingeworfener Haufen ist. Ich lasse mir von Sutter ein paar der Schuppen
mitbringen. Shigeru will auch eine.

Lizzy meint, sie hätte schon einen Grulix gesehen. Dort im Sumpf. Darf sie ihrer
Mama aber nicht erzählen. Die Grulix wären so groß wie eines von Osgars
Schweinen.

Als wir ins Dorf kommen, hören wir "Lizzy"-Rufe. Diese verschwindet blitzschnell.
Soso.

Das Dorf ist recht klein, vielleicht 70-100 Bewohner. Das größte Gebäude ist
eine Art Versammlungshaus – angesichts des schlecht gemalten Schildes wohl der
"Fettmagen". Davor ist ein festgestampfter, durch Planken abgegrenzter Bereich
– eine kleine Arena?

Nach Lizzy rufen tut eine adrett gekleidete Landfrau. Ein paar der Dorfbewohner
schauen neugierig auf uns.

Wir wären in Domdart, sagt die Frau auf Lonnies Frage. Nie gehört. Lonnie fragt
nach dem Herzog des Landes. Gegründet wurde der Ort auf Geheiß von Lord Venknar.
Sutter sagt der Name sogar etwas: Der Lord selbst lebt nicht mehr. Es gibt eine
Sage, daß er einst Fürst war, bevor der Fürstensitz verlegt wurde. Er hatte mal
eine sehr bemerkenswerte Festung im westlichen Gebirge. Er war wohlhabend
aufgrund der Zölle. Das Geschlecht sei aber ausgestorben. Der Sohn wäre nämlich
einst verunglückt. Seine Frau machte ihren Mann dafür verantwortlich und griff
ihn mit einem vergifteten Dolch an und wurde daher vom Wachhauptmann erschlagen.
Den der Fürst darauf hinrichten ließ. Am ganzen soll ein Fluch und die Gier des
Fürsten schuld sein. Meine Güte, was für eine gruselige Geschichte! Fast wie
eine von diesem Barden Schüttelspeer!

Vor Zeiten hätte der König eine Belohnung ausgelobt, daß sich wer hier
niederläßt. Und diese Leute haben es offensichtlich getan.

Tja, der "Fettmagen" ist wohl die einzige Möglichkeit, hier für uns etwas zu
Essen oder zu Trinken zu bekommen.

Lizzys Mutter betrachtet ihre Tochter als ihren persönlichen Fluch, sagt sie.
Sie sei so wild und ungehorsam. Sie geht auf eine Einladung Lonnies zu einem
Drink nicht ein, sondern sucht und ruft weiter nach Lizzy.

Zwei der anderen, neugierigen Dorfbewohner folgen uns in den "Fettmagen", als
wir dann hineingehen. Die Sonne steht noch hoch, daher ist der Gastraum, der
sicherlich das ganze Dorf faßt, nur spärlich besetzt. Die Mitkommer halten sich
rechts. An einem Tisch sitzt schon ein Mann, der anscheinend als zu alt zum
Arbeiten gilt. Hinter dem Tresen steht offensichtlich das Wirtsehepaar.

Über die Wände verteilt sind einige Jagdtrophäen aufgehängt, teils Schädel,
teils sogar ausgestopft. Ein Teil ist recht groß und sieht fast aus wie eine
Kaulquappe. Es hat diese Schuppen von den Grulix und ein häßliches,
zahnbewehrtes Maul. So sehen die also aus.

Eine gewisse Lautstärke kommt von einem Tisch mit zwei ähnlich aussehenden,
jungen Männern. Der eine hat einen Bart und Halbglatze, der andere keinen und
einen Vokuhila. Beide tragen Kleidung, die die Muskeln ihrer Arme betont. Ein
Mann in mittleren Jahren sitzt nervös neben ihnen. Er trägt Kleidung, die er
offensichtlich für prächtig hält, die aber schon ziemlich abgewetzt ist. Und
nicht nur meinen Geschmack nicht trifft.

Die beiden Muskelprotze rufen nach Essen und Bier. Shigeru stellt sich zwischen
die und mich. Süß. Wenn auch nicht nötig, denke ich.

Dann ist der Wirt, Edwin, auch bei uns. Es gibt Bier und fleischlosen Eintopf
mit Brot. Für Shigeru ist das Bier genauso ungewohnt wie für mich, die ich den
heimischen Wein gewohnt bin.

Die beiden Muskelprotze sind natürlich die Kessler-Zwillinge. Als Lonnie das
Schild ablegt, kommt das Frettchen zu uns an den Tisch. Er ist Osgar ... Der
Wirt wendet sich ab ... Osgar greift Lonnie an die Oberarme, was Lonnie gar
nicht mag.

In zwei Tagen wäre Dorffest, sagt dieser Osgar. Es wäre Tradition ... Aber wir
winken alle ab, da wären wir doch schon längst nicht mehr da. Osgar zieht sich
zurück.

Lonnie meint, daß wir die Grulix ausrotten sollten ...? Bitte was???

Dann kommt Blessie, die Wirtin, mit dem Eintopf. Sutter fragt sofort nach
Nachschlag. Der Eintopf schmeckt auch in der Tat erstaunlich gut.

Noch während wir essen, fangen die Zwillinge an zu pöbeln. Seufz. Lonnie
reagiert fast. Aber nur fast. Nachdem wir ausreichend lang nicht reagiert haben,
verlieren sie das Interesse und verlassen das Lokal.
Zuletzt geändert von JuL am 18.08.2025, 13:18, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Das Buch der Abenteuer Kapitel I: Siedlungen & Strapazen - EZD6 bei Volker - WOCHE B Friedrichstraße

Beitrag von JuL »

9.6. Teil 2:

Etwas labert bei Shigeru, worauf ich die Verbindung zu seinem herausgefallenen
Schädel ziehe, was [Shigeru zugibt??]. Daraufhin fällt Lonnie der Schädel aus
dem Verlies ein, dem er ja versprochen hatte, ihn ordentlich zu bestatten.

Nach dem Essen machen wir uns daher auf zum sogenannten Friedhof. Mal gespannt,
wie Menschen ihre Toten bestatten. Auf dem Weg dorthin fällt mir ein kleines
Häuschen auf, das noch etwas windschiefer als die anderen ist. Auf dem Kompost
daneben fallen mir nämlich Pflanzenreste auf, die aussehen, als ob hier jemand
Schlaftränke brauen kann. Wohnt hier wohl eine Alchimistin?

Dieser Friedhof ist recht einfach: Holz- und Steinstelen, unter denen wohl die
Toten in der Erde vergraben sind. Die Menschen sammeln also ihre Toten an einem
Ort, anstatt sie an ihren Lieblingsplätzen zu bestatten. Lonnie und Shigeru
heben eine weitere Grube aus.

Bei der Frage, ob Arkam lesen und schreiben kann – was er erstaunlicherweise
anscheinend nicht kann –, fällt uns plötzlich auf, daß Shigeru und wir uns ja
sprachlich verstehen, ganz ohne Akzent. Und er kommt wohl aus einem ganz anderen
Land als die anderen und sollte daher eigentlich auch eine andere Sprache
sprechen. Das könnte eine Nachwirkung unseres Abenteuers sein. Und daher
wohl Lizzys Bemerkung vorher.

Shigeru wirkt einen Zauber, daß der Schädel von einem Nekromanten nicht mehr
verwendet werden kann. Sehr gut.

Lonnie kommt uns wieder mit diesen Grulix … Wir anderen verdrehen die Augen.
Sutter macht sich schon mal auf zurück ins Dorf.

Zwischen zwei Häusern stößt er mit dem Fuß gegen etwas - ein kleiner
Lederbeutel. Könnten ein paar Dutzend Münzen sein. Eine blinkt golden heraus.
Als er es aufhebt, erkennt er, daß dort verschiedene Münzen drin sind, einige
aus einem Ort namens Darmerlington. Von dem er gehört hat. Es ist eine größere
Stadt, die "Stadt der Tränke". Was er mir gegenüber erwähnt, als wir ihn dann
einholen. Sehr interessant.

Ich schlage vor, dem Hexenhäuschen einen Besuch abzustatten. Vielleicht hat ja
die Alchimistin den Beutel verloren? Wer sonst würde hier so viele
unterschiedliche Münzen haben?

Dort kommt Rauch aus dem Schornstein, da wird wohl jemand anwesend sein. Es
riecht nach Kräutertee. Ich klopfe. Der Grobian mit dem Vokuhila öffnet. Oh,
die wohnen hier? Ich könne alleine hereinkommen, sagt er. Also gut.

Er legt mir seinen Arm auf die Schulter – aber wohl nur, um mich besser durch
das Häuschen führen zu können. In der Stube sitzt der andere Bruder auf einem
für ihn engem Stuhl. In einem Schaukelstuhl daneben sitzt ein offensichtlich
altes Mütterchen. Alt ist sie, ja, aber sie hat wache Augen.

Sie fordert den Bruder auf, aufzustehen, wo habe er seine Manieren, und bietet
mir den Stuhl an. Interessant, daß die beiden Rüpel ihr so gehorchen, aber sie
ist wohl in der Tat ihre Mutter. Als ich sie frage, ob der Beutel ihr gehöre,
sagt sie ehrlicherweise nein, so viel Geld hätten sie nicht. Hm, wem mag er denn
dann gehören?

Leider und seltsamerweise wimmelt sie mich ab, als ich mit ihr über Kräuter &
Tränke sprechen will. Sie stellt aber ganz sicher ihr Licht unter den Scheffel,
was sie so vermag. Ist sie zu bescheiden? Immerhin sind die Rüpel hier ja ganz
zahm.

Shigeru findet unterdessen im Garten Radieschen, die bemerkenswert groß sind,
wie Hühnereier. Eines nimmt er mit.

Ach, Menschen sind immer so hektisch. Auch meine Leute kucken schon so, als ich
das Haus der Kesslers verlasse. Wir tauschen uns aus und gehen wieder ins
Gasthaus und spielen mit Karten. Shigeru hat welche. Er kennt aber genauso wenig
die Regeln des Spiels wie ich. Arkam ist ziemlich ruhig und gewinnt am meisten.

Langsam füllt sich das Lokal auch immer mehr. Blessie und Edwin haben genug zu
tun und wechseln sich auch immer ab. Im Eintopf ist nun auch Lamm.

Den Grulix an der Wand hat tatsächlich Blessie erlegt, laut Edwin. Er will das
aber nicht an die große Glocke gehängt sehen. Also will Lonnie nachfragen.
Shigeru spielt mit seinem guten Aussehen [inwiefern?].

Lonnie fragt Shigeru, woher er eigentlich genau kommt: Aus einem Inselreich fern
im Osten. Sie sind lange unter sich geblieben. Er kommt aus einem kleinem
Dörfchen an Klippen, Aomori. Es gäbe dort viel Fischerei. Aber weniger das
Bedürfnis, in die Welt zu segeln. Nun, wir Elfen bleiben ja auch gerne in
unseren Wäldern. Shigerus Bruder war Abenteurer, bis er seine Frau getroffen
hat. Sie haben auch dort Kriege, aber weniger starke Rüstungen wie Sutters, sie
setzten mehr auf Wendigkeit. Es gäbe einen Kodex für das Verhalten von Samurai,
wie sie anscheinend ihre Kämpfer nennen. Lonnie meint, das wäre ähnlich wie bei
ihm zuhause bei den Zwergen.

Wie Lonnie zu den Zwergen gekommen ist? Er fiel als Baby in einen Minenschacht,
in den Wäschebeutel seiner Ziehmutter. Handwerk und Kunst seien bei den Zwergen
sehr wichtig. Hm, bei uns eigentlich auch.
Zuletzt geändert von JuL am 31.07.2025, 17:10, insgesamt 6-mal geändert.
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Re: Das Buch der Abenteuer Kapitel I: Siedlungen & Strapazen - EZD6 bei Volker - WOCHE B Friedrichstraße

Beitrag von Volker »

*Einen Karmapunkt in den Faden stell*
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Re: Das Buch der Abenteuer Kapitel I: Siedlungen & Strapazen - EZD6 bei Volker - WOCHE B Friedrichstraße

Beitrag von JuL »

:D
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Re: Das Buch der Abenteuer Kapitel I: Siedlungen & Strapazen - EZD6 bei Volker - WOCHE B Friedrichstraße

Beitrag von JuL »

9.6. Teil 3: [Mönsch, gab's hier viel!]

Shigeru hat einen Ritualdolch, der ist Zwergenhandwerk. Die Ehrerbietung
Shigerus dem Dolch gegenüber Lonnie ist sehr gefällig. Shigerus Bruder ist mehr
Krieger, währemd Shigeru einen Hang zur Magie hat. Daher wurde er Gelehrter,
dann trafen ihn ,,die Dinge''. so ist er hier. Die Mutter Shigerus wollte
Zwillinge. Sein Vater ist als einziger nicht davor weggelaufen.

Zum Nachtisch gibt es heute Käse, keine Früchte oder etwas Süßes. Das ist
ungewohnt, aber auch lecker. Das Wirtspaar kocht so gut, daß es in einer Stadt
sicherlich gut verdienen könnte!

Dann bestellt wer Gerstenschnapps, selbstgebrannt, von den Wirtsleuten. Er ist
gut – laut den Menschen – aber scharf! Shigeru erwärmt ihn, was schon ein
Sakrileg für einige ist, aber dann ist er deutlich milder.

An anderem Tisch wurde einer der Leute auserkoren und kommt rüber: Er ist
überrascht, daß Außenstehende - und Kämpfer. hier sind. Sie fragen, ob wir beim
Dorffest die Kesslerzwillinge nicht mal zurechtstutzen könnten. Sie
schikanierten das Dorf. Was wir ja schon gehört hatten. Die Leute haben
zusammengelegt …

Wir diskutieren darüber ein wenig, insbesondere auch über die Konsequenzen für
das Dorf, daß wir ja mal gehen und sich die Zwilling dann vielleicht rächen
könnten. Die Dörfler stimmen zu, trotz der Warnung. Also gut, sagen wir. Ich muß
ja nicht so kämpfen, ringen, wie es die Kesslers wollen. Aber ich bin sicher,
die anderen, besonders Sutter, machen das schon, wenn sie sich darauf einlassen.
Auch wenn die Kesslers mir gegenüber ja höflich waren, das Dorf schikanieren
geht ja gar nicht!

Wir übernachten in einer Scheune, der "Fettmagen" ist kein Gasthaus. Aus reiner
Gewohnheit stellen wir Wachen auf – Shigeru läßt seinen Schädel (mit)wachen …
Ich will dann besser einen Gegentrank für diesen Schlaftrunk brauen, dessen
Zutatenreste ich hinter dem Kesslerhaus gesehen habe. Wer weiß. Also muß ich
morgen Kräuter suchen.

Während ich dies dann auch tue, trainiert derweil Sutter neben "unserer"
Scheune. Lonnie will im Dorf schauen, wie hier gekämpft wird. Arkam will Osgar
ausbaldowern. Netterweise begleitet mich Shigeru.

Osgars Haus, in das Arkam ohne Schwierigkeiten gelangt, ist so muffig wie der
Kerl. An interessantem gibt es hauptsächlich ein – gut! – verschlossenes – und
verstecktes – Kästchen. Drinnen sind Papiere mit offiziellen Siegeln & Gold. Die
nimmt er mit.

Derweil bei Shigeru und mir: Die Gegend und der Bewuchs ist karg hier, vom
Boden her. Wo etwas wächst, sind im Dorf Felder und Gemüsegärten. Der Grulix
wegen suchen wir eher im Wald, aus dem wir kamen. Es dauert bis zum frühen
Nachmittag, dann haben wir auch, was ich brauche. Etwas gefährliches bemerken
wir nicht.

Als Sutter trainiert, bemerkt er sehr wohl jemanden: Osgar. Sie sprechen über
den Wettkampf: Den Einsatz … und den Gewinn. Es wird nicht mit Waffen gekämpft,
sondern es ist ein Faustkampf, 1:1. Es sei denn wir wollten 2:2, dann müßte er
die Kesslers fragen. Ansonsten bleibt Osgar und schaut Sutter zu. Sutter zeigt
nicht alle seine Kampftechniken.

Auch Lonnie erkundigt sich beim Wirt nach den Regeln des Kampfes: Er geht bis
zur Aufgabe einer Seite oder wenn diese ohnmächtig wird. Die Leute hier machen
normalerweise nicht freiwillig mit. Doch wenn sie gezwungen werden, zahlen sie
und geben beim ersten Schlag auf. Eigentlich könnten sie einfach Schutzgeld
zahlen, aber die Kesslers benötigen die Kämpfe wohl für ihr Ego.

Plötzlich kommt Lizzys Mutter dazu: "Seid ihr eigentlich wahnsinnig, einem
kleinen Mädchen so ein Messer zu geben? Ich habe sie in den Sümpfen gesehen, sie
wollte Grulix jagen! Haltet euch von meiner Tochter fern!" Sie gibt ihm das
Messer zurück. Ups.

Lonnie lernt nicht und gibt das Messer Edwin, für Lizzy. Bessy räuspert sich.
Edwin gibt das Messer wieder an Lonnie, was dieser dann auch besser annimmt.

Für die Unterlegenen geben die Wirtsleute nach dem Wettkampf ein Bier aus.

Lonnie geht dann hinaus und sucht Lizzy … findet sie aber nicht. Hat sie etwa
Stubenarrest? Hm, dabei fällt ihm auf, daß er gar nicht wirklich so viele Kinder
im Dorf sieht.

Ansonsten gibt es schon Vorbereitungen fürs Dorffest: Osgar macht Wimpel an den
Kampfplatz und erste Bauernleute kommen mit Karren, die sie aufstellen.

Dann geht Lonnie zu Sutter. Er ist fasziniert von dessen Bewegungen. Kurz darauf
kommt Arkam dazu. Er bedeutet Lonnie hineinzugehen und zeigt ihm die Papiere.
Es sind alte Urkunden, die auf die Gründung des Dorfes zurückgehen. Sie
bestätigen das mit den bezahlten Siedlern. Der Erfolg war aufgrund der Böden
nicht so gut. Es gibt auch alten Schriftverkehr der früheren Dorfvorsteher mit
den Obrigen. Die Obrigkeit hatte dann die Erwartung, daß die Dorfbewohner die
Sümpfe trockenlegen. Das sei aber ohne Militärhilfe nicht möglich, wegen der
teilweise kuhgroßen – huch! – Grulix. Doch Militärunterstützung gab es nicht.
Außerdem erhält Osgar weiterhin Geld von der Krone für neue Siedler. Er erfindet
eine Reihe von Siedlern, die angeblich durch irgendwelche Krankheiten gestorben
sind. Aber kein Wort von den Grulix.

Als Shigeru und ich zurückkehren, treffen wir Lizzys Mutter. Shigeru spricht
zunächst anscheinend in seiner Sprache und wird von der Mutter nicht verstanden.
Die Mutter hat sie erwischt mit Lonnies Messer und gab ihr Stubenarrest. Doch
als sie zurückkam, war sie wieder weg. Ach du je.

Shigeru geht der Sprache wegen die anderen benachrichtigen. Ich fange derweil
schon mal mit der Suche an. Die anderen kommen aufgerödelt nach. Mutter bittet
noch einmal, Lizzy wiederzubringen. Alle schauen Lonnie an wegen Kindererziehung.

Die drei treffen am Dorfausgang die Kesslerzwillinge, die spotten, die Gruppe
hätte wohl Angst gekriegt. Und sie spotten über die "vaterlose Göre". Darauf
stapft Sutter auf die Zwillinge zu und sagt, das würde ihnen noch leidtun. Der
eine Bruder weicht dann auch zurück. Wir gehen, um Lizzy zu suchen. Die Kesslers
wollen nicht helfen, aber die drei sehen noch, wie die Brüder die Köpfe
zusammenstecken.

Bald treffen wir uns im Wald. Ich habe den Weg kaum verlassen und nur gerufen,
denn ich will ja, daß die anderen mich finden. Von Lizzy habe ich aber leider
bis jetzt nichts gesehen oder gehört.

Shigeru beschwört eine Lichtkugel. Diese ist den Menschen tatsächlich hilfreich,
denn in Richtung Sumpf ist es schattiger als vorher. Mit meinen Elfenaugen
brauche ich sie nicht unbedingt.

Auf Baumwurzeln geht das Gehen ganz gut, ansonsten wird es nämlich schnell
sumpfiger. Ansonsten sind die Stangen Arkams und Lonnies hilfreich. Wir rufen
laut nach Lizzy.

Dann wird es noch finsterer. Und wir hören etwas: Eine Art Winseln und ein
Platschen und ein Zischen und Grollen. Das Winseln könnte Lizzy sein. Dann sehen
wir diese hund- bis schweinsgroßen Grulix. Deren Augen reflektieren das
Geisterlicht Shigerus. Es sind etwa ein Dutzend. Ein Grulix ist tatsächlich von
der Größe eines Bullen. Er steht vor einer am Boden liegenden Lizzy, die
versucht, von ihm wegzukommen und bewirft den großen Grulix mit Schlamm.
Der Grulix ist groß genug, Lizzy mit einem Haps zu fressen!

Sutter ruft den Grulix zu, von Lizzy wegzugehen. Ich zappe dann den Großen.
Arkam läuft nach vorne und greift die kleineren Grulix an. Er erldigt gleich
zwei mit schnellen Schlägen!

Shigeru nimmt die toten Grulix ins Visier und erhebt den einen. Man hört seinen
Singsang – und sein Schädel kommt dazu. Sehr gruselig, und ich meine jetzt nicht
die Grulix.

Mein Zap trifft den Großen und lenkt endlich seine Aufmerksamkeit auf uns.
Sutter und Lonnie laufen vor und treffen auf den Großen, der nach Lonnie
schnappt und ihn festhält, wenngleich nicht verletzt. Auch je zwei von den
kleinen greifen die beiden an. Lonnies scheinen aber noch Angst vor dem Großen
zu haben und verfehlen ihn. Auch Sutter kann seine abwehren.

Dann schlägt Arkam auf einen weiteren ein. Shigeru gibt nun den Befehl an seinen
Zombie, seine Artgenossen anzugreifen. Dann läuft er zu Lizzy. Ich mache mich
bereit, beide mit einem Luftwirbel vor den dortigen Grulix zu schützen.

Sutter schlägt mit seinem Zweihänder auf den Bullen. Lonnie kann sich darauf
losreißen und schlägt ihn mit der Axt in den Schädel – und tot! Der
Zombie-Grulix schlägt auf einen, trifft aber nicht. Die vier bei Sutter und
Lonnie beißen noch zu, verfehlen aber die beiden bzw. bleiben in deren Rüstungen
hängen.

Ich wirke den Wirbelwind um Shigeru und Lizzy – doch hier gibt es einen aktiven
Widerstand dagegen, und ich schaffe es nur mit einiger Mühe.

Einer der Grulix schnappt sich den Zombie kaputt. Der andere schnappt nach
Arkam. Doch dieser springt hoch an zwei Bäume und entgeht dem Biß. Und er
schlägt freilich sofort von oben mit seinem Degen zurück und durchbohrt ihn.

Shigeru hält die weiterhin sehr neugierige Lizzy, die noch vom Schädel mit
leuchtenden Augen ermahnt wird, keinen Unsinn zu machen. Ich bewege den Wirbel
und lotse die beiden so langsam zu mir.

Sutter greift sein Schwert und wirbelt um seine Achse, so daß er alle vier
Grulix bei ihm und Arkam mit einem Schlag trifft. Lonnie springt aus Sutters
Reichweite und erschlägt einen weggewirbelten.

Arkams verbliebener zischelt und verschwindet im Sumpf. Auch die verbliebenen
drei ziehen sich schnell zurück und sind davon. So lasse ich natürlich den
Wirbel fallen.

Im selben Augenblick kommt Shigerus Schädel aus seinem Sack und hält Lizzy eine
geharnischte (und sorgenvolle) Standpauke. Lizzy läuft zu Lonnie und in seine
Arme. Die Totenmaske ist eine Illusion des Schädels[?]. Sutter sieht zu, daß die
Viecher auch wirklich tot sind – und daß nicht noch weitere Gefahr droht.

Auf meinen Hinweis, daß etwas gegen mich gearbeitet hat, spürt Shigeru nach
Zauberei. In der Nähe ist nichts, doch er hat das Gefühl, als wäre da etwas
Dunkles, ein magisches schwarzes Loch im Herzen des Sumpfes.

Lonnie fragt Lizzy, ob sie vielleicht heute einen Fehler gemacht hätte. Ja, sie
hätte sich von Mama erwischen lassen … Seufz. Lonnie gibt ihr das Messer zurück.
Vielleicht habe sie wenigstens gelernt, daß man besser im Team arbeitet. Hmpf.
Auf Sutters Vorschlag wollen die anderen erzählen, daß Lizzy Pilze suchen war.
Und sie legen die Grulix-Leichnahme ab. Die wir dann auf einer späteren
Patrouille finden, also, die Grulix. Halte ich für eine schlechte Idee, die
Leute zu belügen, aber die anderen sind dafür.

Als wir zum Dorf zurückkehren, ist uns Lizzys Mutter schon ein bißchen
entgegengekommen, und sie ist *sehr* erfreut, Lizzy zu sehen. Die ihr auch gerne
in die Arme läuft. Wenigstens etwas.

Dann machen wir die "Patrouille" und "finden" die Grulix. Auch davon sind die
Dorfleute begeistert. Wir geben sie den Wirtsleuten, vielleicht können sie
daraus etwas eßbares zaubern.
Zuletzt geändert von JuL am 31.07.2025, 17:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Buch der Abenteuer Kapitel I: Siedlungen & Strapazen - EZD6 bei Volker - WOCHE B Friedrichstraße

Beitrag von JuL »

23.6.'25:

Bessy schaut mal, ob sie aus den Grulix etwas zaubern kann. Zum Abendessen
gibt es daher Grulixschwanzsuppe, die wir testen sollen. Blessy ist eine gute
Köchin, und so schmeckt die Suppe auch wirklich sehr gut!

Am nächsten Morgen ist die Stimmung im Fettmagen gedrückter - die
Kesslerzwillinge sind wieder da und drangsalieren die Einheimischen. Auch uns
verspotten sie, aber wir ignorieren sie – fast. Auch der Dorfvorsteher schleimt
erneut. Lonnie weist ihn ab, was ihn nicht erfreut.

Früh kommen schon Leute mit Marktwagen, insbesondere ein Scherenschleifer.
Einige Dorfbewohner kommen auch mit Instrumenten und fangen an, aufzuspielen.
Die Dörfler lassen sich auch durch die Zwillinge ihre Laune nicht verderben. Es
ist auch niemand auf den Feldern.

Wieder komisch: Lizzy ist anscheinend das einzige Kind hier im Dorf. Lonnie
fragt Edwin danach – die Jungen hätten wenig Lust, hierzubleiben. Auch nicht
alle der Siedler.

Ein bißchen Sternenlesen ergibt, daß wir wohl sehr weit im Westen sind.

Dann schlägt Oskar einen Gong und weist auf die Wettkämpfe hin. Shigeru wettet
bei Oskar und setzt 3 Goldmünzen aus seiner Heimat auf unsere beiden Kämpfer,
Lonnie und Sutter.

Aus dem Fettmagen dringt bald ein sehr verführerischer Duft, doch die Kämpfe
kommen zuerst.

Oskar fragt nach, ob unsere Kämpfe zuletzt kommen sollen, als Höhepunkt. Lonnie
sagt nein, so beginnen unsere. Das ist für die Dorfbewohner wohl auch besser.

Bei der Ankündigung herrscht zunächst eine maue Stimmung – bis Lizzy anfängt,
die unseren anzufeuern. Shigeru nimmt sie auf die Schulter, damit sie besser
sehen kann.

Die Kesslerzwillinge machen für den Kampf ihre Oberkörper frei, und diese sind
schon beeindruckend. Meinen Trank nimmt Lonnie. Der ein bißchen braucht, um
sich seiner Ausrüstung zu entledigen … wo auch immer er das alles untergebracht
hat … Auch Sutter entblößt seinen Oberkörper – der ganz schön vernarbt ist. Er
geht das ganze aber eher nüchtern an, er ist kaum ein Showmann.

Als der Kampf anfängt, hält das Dorf den Atem an. Auch die Anfeuerungsrufe der
Kesslers und Oskars zeigen wenig Wirkung. Sutter schlägt unaufgeregt zu, Lonnie
täuscht mit den Armen an und tritt „seinem“ Zwilling ihm dann, nun … Len hält
sich dort, versucht aber trotzdem, Lonnie zu treffen. Doch die Wucht ist raus.
Sein Bruder trifft aber Sutter.

Dann tritt Lonnie nochmal zu und Len geht zu Boden! Kurze Stille, dann gibt es
tosenden Applaus! Sein Bruder ist sehr erstaunt. Aber nur kurz, dann schlägt
Sutter zu. Und fällt nämlich auch ihn. Auch wenn dieser kurz noch um Gnade
winselte. Die Dorfbevölkerung tobt vor Jubel!

Die Leute nehmen Lonnie und Sutter auf die Schultern und tragen sie im Triumphzug
zum Fettmagen. Lonnie gibt mir den unbenutzten Trank zurück. Ich sehe noch,
wie sich Osgar vergeblich müht, die Zwillinge aus dem Ring zu ziehen. Shigeru
will seinen Gewinn einfordern und sieht daher, wie Len halb aus dem Ring
geschafft wurde. Er kann auch seinen Gewinn von Osgar kassieren. Dann geht er
zum Kesselflicker und kauft ein größeres Messer, ein Hackmesser zu seiner
Verteidigung.

Lonnie geht auch mal raus zu Lizzy – die des Alkohols wegen nicht in den
Fettmagen darf … und sich auch einmal daran hält … - und erklärt ihr unter
anderem den Zwergenfluch, den er während des Kampfes gebraucht hatte.
Shigeru teilt seinen Wettgewinn mit Sutter und Lonnie, je ein Gold.

Es wird ein feucht-fröhlicher Nachmittag und so weiter ... Die Dörfler sind
auch weitaus selbstbewußter. Und die Zwillinge tauchen nicht mehr auf.

Ich halte mich ein wenig zurück beim Feiern und horche nach alten Sagen über
den Sumpf – und die Präsenz, die wir gespürt haben. In der Nähe sollte aber
nichts sein, keine alte Ruine oder so etwas. In den Wäldern weiter westlich
hausen wohl noch Köhler. Sie seien sehr zurückgezogen und mögen es nicht,
gestört zu werden. Doch ich denke, sie sollten keine solche Präsenz hervorbringen.
Und die Präsenz schien Shigeru und mir relativ zentral im Sumpf zu liegen.

Außer ein paar einzelnen Höfen liegt die nächste Siedlung östlich des Flusses.
Der Sumpf ist das Überschwemmungsgebiet des Flusses. Östlich sind größere
Wälder und die Stadt Kiefholz, von wo auch Holz auf Flößen verschifft wird.
Weiter nördlich gibt es die ehemalige Stadt des Herzogs Chiskuhl. Früher war
die Stadt reich. Doch seit der tragischen Geschichte mit dem Fürsten geht es
nicht mehr so gut. Man sagt gar, sie sei verflucht.

Der Kesselflicker erzählt noch, daß in Kiefholz zuetzt die Stimmung schlecht
war, weil man einen seltsam grünlich leuchtenden Meteor über den Himmel hat
ziehen sehen. In Kiefholz gibt es eine kleine Miliz und nur Palisaden als
Befestigung.

Doch er weiß nichts über den Sumpf, aber da gehe eh niemand vernünftiges hin.
Zuletzt geändert von JuL am 31.07.2025, 17:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Buch der Abenteuer Kapitel I: Siedlungen & Strapazen - EZD6 bei Volker - WOCHE B Friedrichstraße

Beitrag von JuL »

23.6., Teil 2:

Daher machen wir uns am nächsten Morgen selbst auf in den Sumpf, um
nachzuschauen. Shigeru und ich haben durch unser Gespür einen Richtungsweiser,
so daß wir trotz aufgrund des Geländes nötiger Ausweichbewegungen Lonnies,
der uns führt, zurechtkommen.

Gegen Mittag sehen wir eine Lichtung, deren Bäume nach außen weggeknickt
sind. Ziemlich in deren Mitte liegen eine Menge Tierkadaver. Und es sind hier
keine Aasfresser. Und dort ist die Präsenz. Shigeru würde gerne seinen Schädel
vorschicken. Der kann sich aber nicht von selbst bewegen.

Arkam macht einen Gastest mit seiner Lampe. Sutter macht erst einmal Pause.
Die gute Nachricht ist: Dort ist kein Gas, welches die ganzen Tiere getötet
haben könnte.

Aber wir alle vier haben das Gefühl, daß uns etwas ruft; bei Shigeru und mir ist
es stärker. Arkam bietet sich als Erkunder an. So leinen wir ihn an, und er geht
mit einer Stange vor.

Er sieht, daß auf den Kadavern keine Insekten oder Maden sind. Ihr Verfall ist
nur durchs Wetter. Das ist sehr ungewöhnlich.

In einem kleinen Krater liegt ein faustgroßer Stein. Die eine Hälfte ist schwarzes
Gestein. Er ist aufgebrochen und drinnen, wie bei einer Geode, ist ein ungesund
leuchtender grünlicher Kristall. Dieser sieht für Arkam auch sehr
begehrenswert aus. Unglaublich wertvoll. Immerhin ist er vorsichtig genug,
Handschuhe anzuziehen. Und er steckt ihn in Shigerus Beutel, um ihn
aufzubewahren. Aber er ist sein!

Als Arkam zurückkommt, merken gerade Shigeru und ich, daß dieses Ding versucht,
Kontrolle über uns zu gewinnen. Leute ohne magische Kenntnisse dürften da
anfälliger sein. Shigerus Schädel hat den Kristall gespürt, wurde aber nicht verlockt.

Der Übernahmeversuch ging einher mit dem Versprechen, dem Besitzer große Macht
zu verleihen. Immerhin scheint der Stein sich vorerst mit Arkam als Besitzer
zufrieden zu geben.

1 EP
Zuletzt geändert von JuL am 31.07.2025, 17:12, insgesamt 1-mal geändert.
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