Das Buch der Abenteuer Kapitel I: Siedlungen & Strapazen - EZD6 bei Volker - WOCHE B Friedrichstraße

Beiträge zu Spielrunden aus dem zweiten Trimester 2025

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JuL
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Re: Das Buch der Abenteuer Kapitel I: Siedlungen & Strapazen - EZD6 bei Volker - WOCHE B Friedrichstraße

Beitrag von JuL »

23.6, Teil 3:

Arkam sieht am nächsten Morgen etwas matt aus und fühlt sich auch so. Aber er
fühlt sich selbstbewußter.
[Er startet mit einem Machtwürfel, aber einem Trefferpunkt weniger.]

Edwin und Bessy geben uns noch großzügig Verpflegung mit. Die Kesslerzwillinge
hatte man, wie wir hören, den vorigen Tag über nicht gesehen, sie lecken wohl
noch ihre Wunden. Das letzte, was wir vom Dorf hören ist Lizzys Mutter, die
verzweifelt-genervt nach Lizzy ruft …

Die Reise nach Kiefholz dauert neun Tage. Das Wetter ist ziemlich mies. Arkams
Zustand verändert sich nicht.

Nach sechs Tagen kommen wir auf eine ausgebautere Straße. Dort begegnen wir
Leuten, die uns mit Sack und Pack entgegen kommen. Sie erzählen vom schlechten
Omen, und seitdem wären Holzfäller verschwunden und sowas.

Am Tag vor unserer Ankunft treffen wir auf eine Ritterpatrouille. Sie berichten
von einem Aufruf von Marschall Matrius nach Freiwilligen. Der Baron Wilhelm von
Klöthen hat diesen geschickt, hier nach dem rechten zu schauen. Was die
Holzfäller angeht, sie haben leere Lager gefunden, mit Blut beschmiert.

Lonnie beschwafelt eifrig die Ritter, die eigentlich lieber unter sich blieben.
Anscheinend haben sie keine so hohe Meinung von uns. Warum auch immer.

In der Stadt sehen wir mehr von den Gerüsteten. Die viel damit beschäftigt sind,
die Freiwilligen vom Aufruf zu bändigen. Wir müssen uns anstellen.

Vor uns in der Reihe ist ein Zwerg. Lonnies Augen leuchten. Der Zwerg hat einen
sehr ungewöhnlich kurz gestutzten Bart. Glatze und nur Küraß. Statt seiner
linken Hand hat er eine zwergische Handprothese. Lonnie grüßt ihn auf Zwergisch.
Der Zwerg fragt ihn, was Lonnie denn für einer sei. Dieser stellt sich vor. Der
Zwerg nennt sehr kurz angebunden seinen Namen: Raczak. Und will weiter nichts
mit ihm zu tun zu haben.

Lonnie legt ihm die Hand auf die Schulter. Sein Gefahreninstinkt warnt ihn, die
Hand rechtzeitig zurückzuziehen. Der Zwerg ist gefährlich! Er behält ihn im Auge.
Raczak kommt dann beim Baron an: Er stellt seine Leute als Raczaks Rabauken vor.
Es ist eine gemischte Truppe, auch eine Zwergin oder ein Goblin, alle mit Küraß.
Bei der Konkurrenz ziehen sich ein paar Leute zurück.

Der Baron teilt dann mit, daß mutierte Spinnen in den Wäldern wären. Es gibt
Gold für jeden Kopf. Lonnie nennt uns als Truppe "Das dunkle Omen" - was soll
das denn?

Der Baron erwartet in Kürze Späher, die das Nest der Spinnen ausgemacht haben
sollten. Die Rabauken hätten wohl einen recht guten Ruf. Sie gingen eher in den
Tod als wegzulaufen. Als der Baron uns erzählt, was Sache ist, sehen wir, wie
Raczaks Rabauken schon die Stadt verlassen. Die meinen das mit dem „lieber in
den Tod„ wohl wörtlich, wenn sie nicht auf die Späher warten wollen.

Nach nur anderthalb Stunden kommt eine blutüberstömte Gestalt, wohl ein
Holzfäller. Er hätte das Nest gefunden. Shigeru und ich helfen ihm zum Baron.
Er berichtet von drei Menschen großen Spinnen. Und kleine Spinnen würden im
Kopf krabbeln, wenn man ihnen zu nahe kommt. Er macht beim Baron ein Kreuz
auf eine Karte, und der Baron gibt uns eine zweite mit einer solchen Markierung.
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JuL
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Re: Das Buch der Abenteuer Kapitel I: Siedlungen & Strapazen - EZD6 bei Volker - WOCHE B Friedrichstraße

Beitrag von JuL »

23.6., Teil 4:

So machen wir uns dann auf. Mit der Karte kommen wir auch gut voran. Auf einer
Kreuzung sehen wir einen umgeworfenen Holzfällerkarren – der vollständig
eingesponnen ist!

Ein Versuch Lonnies mit einer Fackel an der Spinnenseide ergibt: Wusch! Die
Spinnfäden sind weg. Und der Karren fängt Feuer. Lonnie verteilt Fackeln. Und
im Karren können wir noch eine Axt sichern.

Weiter auf dem Weg fliegt uns ein Pergament entgegen, leicht angekokelt. Es
scheint die Beschreibung eines seltsamen, grünen, Kristallsplitters zu sein, von
der Größe eines Dolches. Hm.

Während wir noch darüber diskutieren, kommt ein Mann aus dem Unterholz. Er hat
einen langen, wilden Bart, einen hohen Hut und Beryllsteine in Fassungen vor dem
Auge. Seine Kleidung war mal edel, aber … Er freut sich, daß wir das Pergament
gefunden haben. Er hat noch eine Menge andere in einem verqueren Stapel dabei.

Arkam fragt, wer er denn sei. Der Mann macht eine sehr tiefe Verbeugung, bis
sein Kreuz knirscht. Er sei Bombastus Theophrastus von Hohentann, ein
Naturgelehrter. Er sei in einer reinen Forschungsmission unterwegs. Er sucht
nach neuen Lebensformen und Regionen.

Er spricht dann Shigeru auf Nihonesisch an. Auch wenn er nicht sehr viel davon
kann, Shigeru ist beeindruckt. Er verbessert Bombastus an einer Stelle, und
dieser bedankt sich.

Bombastus hat anscheinend das Spinnennest gesehen. Die größte Spinne dort sei
lang und breit wie zwei Kühe. Er weiß, wie er sich ihnen aus dem Weg halten
kann, und die Spinnen hätten wohl gespürt, daß er ihnen nichts böses wollte. Bei
uns wäre er sich da nicht so sicher. Wir sollen uns besser nicht ins Naturwunder
einmischen. Nun, ich fürchte, da können wir ihm nicht beipflichten.

Shigeru will ihm beim Sortieren seiner Schriften helfen … und spinxen …, aber
Bombastus' Pergamente sind wild durcheinander und tragen viele wilde Ideen.
Laut Bombastus sei der Kristall von seinem von uns gefundenen Pergament in der
Mitte des Netzes – oder er war es, bevor die Meisterspinne kam und ihn sich
geholt hat. Bombastus nimmt an, daß der Kristall ein Teil des Kometen ist, den
man kürzlich gesehen hat. Lonnie erzählt ihm von unserem Fund in Domdart …

Bombastus will dann zurück nach Kiefertal, um noch etwas bei Licht schreiben zu
können. Er will uns kein Glück wünschen, denn ihm liegt das Wohlergehen der
Spinnen sehr am Herzen. So macht er sich auf. Wir auch, aber weiter in Richtung
des Nests.

Eine nächste Spur ist eine ausgelöste Bärenfalle. Mit einem dürren, überdimensionalen,
mannshohen Spinnenbein. Es ist nicht so haarig, mehr verpanzert, wie das Bein eines
Hummers. Shigeru testet es mit seiner Fackel. Es brennt nicht so schnell wie das
Spinnennetz. Lonnie versucht sich mit seinem Messer und stellt nicht unerwartet
fest, daß die Schwachpunkte an den Gelenken liegen. Das Fleisch ist wohl nicht
genießbar. Als wir weitergehen wollen, nimmt Shigeru die Bärenfalle mit.

Wir sehen dann, daß ganz in der Nähe ein für die dem Bein zugehörige Spinne viel
zu kleiner Käfig steht. Aber auch eine Rolle Seil. Sowas kann man ja immer gebrauchen.

Weiter gehen wir. Ab nun gibt es keine Wege mehr. Wir müssen dann aufpassen,
weil an einem Baum ein großer Eiersack hängt. Da drin bewegt sich etwas. Und wie
es aussieht, wird es bald schlüpfen. Shigeru benutzt eine Fackel. Wusch. Einzelne
Eier platzen auf, dort sind handtellergroße Spinnen. Überlebende töten wir.

Kurz darauf hören wir ein weit entferntes Kreischen. Dann bricht ein verdrehter
Körper, ein Elf, durch die Wipfel. Das war wohl ein Draufgänger. Er trägt eine
Rabenfeder. Aus der Richtung des Nestes hören wir verschiedene Kampfgeräusche.
Wir laufen los.

Bald kommen wir an eine Art Lichtung. Auf dieser ist ein Krater. Am Kraterrand
wurde aus umgestürzten Baumstämmen und Spinnenfäden ein Wall errichtet. Darauf
befinden sich enorm große Spinnen, zu denen das gefundene Bein paßt. In Kämpfen
mit denen sind viele Draufgänger. Es sieht eher schlecht aus für letztere.
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JuL
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Re: Das Buch der Abenteuer Kapitel I: Siedlungen & Strapazen - EZD6 bei Volker - WOCHE B Friedrichstraße

Beitrag von JuL »

7.7.'25

Da der Kampf hauptsächlich auf der von uns abgewandten Seite stattfindet,
erklimmen wir vorsichtig - wir wollen weder zu früh auffallen, noch in die Netze
geraten - den Wall.

Innerhalb des Rings gibt es einen Einschlagskrater. Schräg gegenüber von uns
befindet sich eine Öffnung in den Wall. Oh, neben dem Krater ragt ein ,,Fehde''-
Handschuh aus dem Boden - es scheint der von Raczek zu sein. Hm, was schrieb ich
weiter oben?

Sutter sagt "Haltet euch hinter mir" und marschiert in den Krater. Shigeru
spürt, daß dort mehr als eine Hand liegt, aber der Leichnam ist nicht komplett.
Lonnie gräbt dennoch dort. Er meint, daß der Boden vor kurzem bewegt worden
wäre. Plötzlich sackt der Handschuh weg in den Boden - und in dem Moment sackt
alles drumherum schnell nach unten, und der abgetrennte Oberkörper Raczaks sinkt
hinunter.

Dann kommen dort vier Spinnen heraus gekrabbelt. Dazu vier weitere aus der
Öffnung im Wall. Und noch zwei laufen vom Wall selbst herunter.

Doch Sutter schlägt sofort zu und erledigt gleich zwei aus dem Krater auf einen
Streich! Shigeru macht sich an seine Nekromantie für zwei Spinnenleichname, doch
er scheitert. Dann nimmt Lonnie sich eine geradezu grinsende Spinne vor und
tötet sie. Arkam erschlägt auch eine. Ich halte die anderen drei bei Arkam mit
einem Luftwirbel auf.

Nun kommen aber die beiden vom Wall. Lonnie wird von einer angegriffen, doch
sie ist zu ungeschickt. Shigeru glaubt, hier muß eine Macht im Spiel sein, die
seine Zombieerhebung verhindert, die nämlich noch einmal für zwei scheitert.
Sutter stellt sich neben Lonnie und wartet auf die Spinnen.

Da ich die drei Spinnen bei uns mit dem Wirbel festhalte, schleicht sich Arkam
auf deren Flanke. Sutter wird von zweien angegriffen, hatte aber nur darauf
gewartet. Er kann sie allerdings noch nicht töten, daher greifen sie ihn an. Sie
scheitern an seiner Rüstung, eine kann ihn aber einspinnen.

Shigeru versucht diesmal nur eine Leiche, und das klappt nun endlich. Die Spinne
läuft wieder und greift auch gleich an und erledigt die beschädigte von Sutter.
Ich halte den Zauber und damit die drei Spinnen weiter auf. Sutter zerreißt sein
Netz und schlägt zu und verletzt eine. Arkam sticht eine der von mir
festgehaltenen Spinnen ab. Bei Sutter kann die verbliebene Spinne weiterhin
nicht durch dessen Rüstung, ihn aber wiederum einspinnen. Lonnies Gegnerspinne
trifft ihn auch nicht. Aber Lonnie sie.

Sutter zerreißt dann wieder das Netz und erschlägt seine Spinne. Arkam schleicht
und ersticht noch eine bei uns. Shigeru lenkt seine Spinne auf die verbliebene.
Die verwundet ihre Gegnerin zunächst und beißt sie dann tot.
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JuL
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Re: Das Buch der Abenteuer Kapitel I: Siedlungen & Strapazen - EZD6 bei Volker - WOCHE B Friedrichstraße

Beitrag von JuL »

7.7., Teil 2:

Im Tunnel gibt es zwar ein paar phosphoriszierende Pilze, aber die anderen
nehmen trotzdem lieber Fackeln. Wir kommen in einen wahren Irrgarten von
Gängen. Sie sind auch unterschiedlich groß. Aber es gibt immer einen klar
größeren Tunnel. Shigeru reitet auf seiner Spinne, die er Smiley nennt.

Schließlich erreichen wir einen Durchgang in eine deutlich größere Höhle. [Bild
siehe Discord]. Gestützt wird die Höhle von Felssäulen, Uns gegenüber ist ein
Netz mit noch so einem grünen Kristall. In der Höhle befinden sich zwei wirklich
riesige Spinnen, eine noch einmal größere braune und eine schwarze. Shigeru und
ich spüren die böse Atmosphäre … und das zieht Zauberenergie! Die Schwarze hat
fiese Widerhaken. Ein paar kleinere wuseln um die braune herum.

Shigeru schickt Smiley als Ablenkung vor und läßt sie die Schwarze angreifen.
Sutter läuft dann los, auch auf die Schwarze. Lonnie bereitet seine Bärenfalle
vor, ich blitze die schwarze und treffe auch. Smiley trifft und versucht dazu,
die Schwarze einzuspinnen. Der Schwarze hat tatsächlich trotz seiner Größe
Probleme mit Sileys Netz.

Plötzlich verspüren wir ein seltsames, ungutes Gefühl. Etwas krabbelt unter
unser aller Kopfhaut. Arkam und ich schaffen es, dem zu widerstehen. Sutter,
Lonnie und Shigeru kriegen böse Kopfschmerzen.

Arkam schleicht weiter; mein Blitz trifft leider diesmal nicht. Lonnie verteilt
Schmierfett. Das Kopfhautkrabbeln bleibt, hindert aber nicht mehr am Handeln.
Nun reißt die Schwarze Smileys Netz auf und hackt Smiley kaputt.

Die braune, wohl die Mutterspinne, wirkt aufgeregt, wie ihre kleinen, aber sie
tut nichts weiter. Dann greift Sutter die schwarze an, nun mit seinem
Zweihänder, und schlägt ihr eine tiefe Wunde. Auch Lonnie schlägt nach der
schwarzen und trifft gut. Arkam aus den Schatten sticht ebenso heftig zu.
Mein Blitz versprüht leider noch einmal wirkungslos.

Auch Shigeru zappt — und die Schwarze bäumt sich noch einmal auf und springt
auf Sutter und Lonnie. Letzterer wutscht zwischen dessen Beinen durch, doch
Sutter liegt durch seine Platte geschützt unter ihr. Die Querstange seines Schwertes
hält ihren Körper gerade so auf. Alle Kämpfenden sind mit grünem Schleim bespritzt.

Die Braue wirft sich heftig hin und her - und der Boden beginnt zu wackeln und
Felsen fallen herab. Fast wäre Shigeru getroffen worden. Lonnie zieht Sutter
unter der schwarzen hervor. Dann geht es gegen die Mutti.

Shigeru schüttelt sich und sieht wieder besser auf. Leider klappt es nicht, die
Schwarze zu beleben. Und Smiley ist zu kaputt. Mein Blitz wirkt wieder nicht.
Wirklich ein blöder Einfluß hier! Die Mutterspinne rumpelt noch einmal, aber wir
können ausweichen. Arkam schleicht weiter. Auch Sutter nähert sich ihr. Lonnie
schießt, doch er verfehlt. Shigeru und ich nähern uns ebenfalls ein wenig.

Diesmal wirft die Braune sich nicht herum. Uff. Sie hat im Übrigen keine Klauen
und greift daher auch nicht an. Sutter schlägt und trifft, Lonnie auch. Arkam
sticht und trifft offensichtlich eine Schwachstelle. Er ist dann ziemlich grün
überschleimt. Shigerun & ich treffen beide mit unseren Blitzen.

Dann trifft einer der fallenden Felsbrocken die braue. Sutter trifft sie ebenso
— und dann kommt Lonnie: Er springt auf die Spinne und schlägt ihr ein paar
Beine ab — und dann auch noch den Kopf!

Mit einen Schrei in unseren Köpfen bricht die Spinne zusammen — und es bilden
sich große Risse in den Wänden! Gerade noch können wir dem Zusammenbruch
entkommen. Lonnie führt uns, Shigeru zerblitzt ein paar Steine und ich wirbel
uns mit Luft eine Gasse frei.

Dann schauen durch die offene Decke der zusammengebrochenen Höhle Leute
hinunter — und die Häuser hinter ihnen sehen nach Kiefholz aus …
Zuletzt geändert von JuL am 18.08.2025, 05:32, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Das Buch der Abenteuer Kapitel I: Siedlungen & Strapazen - EZD6 bei Volker - WOCHE B Friedrichstraße

Beitrag von JuL »

7.7., Teil 3:

Als wir dann herausgeklettert kommen, fängt der Jubel an, noch mehr als wir die
Spinnenköpfe hinter uns herziehen.

Wir werden natürlich zum Marschall gerufen. Wir haben uns nicht nur das
vereinbarte Gold, sondern auch den Dank der Krone verdient. Der Marschall
bewundert auch unsere Idee, Lonni vorzuschicken, so daß er uns komplett
unterschätzt hat …

Der Marschall fragt dann nach unseren weiteren Pläne. Er hätte da nämlich was:
Einerseits hätten ihn die Bewohner einer Stadt am Gebirgspaß um Hilfe gebeten.
Er würde sich derweil um einen Riesen im Süden kümmern wollen. Er weiß nicht,
warum der sauer ist. Normalerweise kommen die Riesen nicht aus ihren Hügeln in
der Nähe. Aber wenn wir wollten, nähme er uns auch gerne mit in den Süden.

Sonst könnten wir eben nachschauen, was es in Chiskuhl am Gebirgspaß gibt. Das
war die Stadt mit der Festung mit dem fürchterlichen Familiendrama. Die Städter
haben nicht genaus gesagt, was denn los ist,

Unsere Überlegung ergibt dann, daß wir uns eher, besser in den Norden begeben.
Im Süden müßten wir uns nämlich in das Militär einfügen, und da haben wir doch
so unsere Zweifel, gerade auch wegen Shigerus Nekromantie.

1 XP. Wohlhabend.
Zuletzt geändert von JuL am 18.08.2025, 13:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Buch der Abenteuer Kapitel I: Siedlungen & Strapazen - EZD6 bei Volker - WOCHE B Friedrichstraße

Beitrag von Volker »

Kleine Korrektur: Die Stadt im Norden, welche um die Hilfe des Marschalls ersuchte, heißt Chiskuhl, aber die andere Schreibweise trifft die Beschreibung Drecksloch auch ganz gut. :wink:
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Re: Das Buch der Abenteuer Kapitel I: Siedlungen & Strapazen - EZD6 bei Volker - WOCHE B Friedrichstraße

Beitrag von JuL »

Saluton!

;-)

… aber korrigiert, wenn ich nicht ein Vorkommen vorher übersehen habe.

Ad Astra!
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Re: Das Buch der Abenteuer Kapitel I: Siedlungen & Strapazen - EZD6 bei Volker - WOCHE B Friedrichstraße

Beitrag von JuL »

4.8.'25

Wir machen uns also nach Norden auf. Und zwar unserem neuen Geldbeutel gemäß
nun zu Pferd. Gut, Lonni hat lieber ein Maultier mit einem kleinen Karren, in dem
er sitzt. Welches er mit einer Angel mit Karotte lenkt … In Nihon gäbe es
Reithippen, erzählt Shigeru. Dafür hatte er Glück und zufällig gar ein als
Schlachtroß taugliches Pferd bekommen.

Nach zwei Dritteln der Strecke können wir als Zeichen der Zivilisation in einem
Gasthaus übernachten anstatt im Freien: An einer Gabelung gibt es einen Sirways,
Nummer 47. So einen gab es ja sogar auch in unserer Baumstadt. Oh, Shigeru
kennt diese Häuser nicht.

Im Sirways 47 gibt es nicht nur Speis und Trank und Unterkunft, sondern auch
Dart- und Kegelbahnen. Für die Übernachtung gibt es unterschiedliche
Preisklassen. Die Goldklasse hat sogar Bäder! Und das darf es dann auch für
uns sein.

Die Bediensteten hier haben Namensschilder. Waffen muß man an der Tür abgeben.

Drinnen sind zwei Familien mit Kindern beim Kegeln und eine Händlergruppe beim
Wurfpfeilspiel. Und eine — die anderen sagen mittelalte — Frau mit grauen
Gewändern sitzt alleine an einem Tisch. Ist sie wohl eine Priesterin? Die Menschen
verehren ja anstatt unserer Naturgötter die Himmlische Familie mit dem Vater,
dem Verdiener und Beschützer, der Mutter für die Fruchtbarkeit und das Heim,
den Sohn, der oft vom Bösen versucht wird, den aber die Großmutter liebt und
zuletzt eben die Großmutter [wofür war die?]. Priester oder Priesterinnen, die
nur ein Mitglied der Familie verehren sollen aber eher selten sein. Die Zwerge,
erzählt Lonni, verehren natürlich Götter von Stein und Metall.

Lonni schweift noch vor der Anmeldung ab und setzt sich zu dieser graugekleideten
Frau. Wir anderen melden uns besser erst an. Die Frau ist Lonni gegenüber erst
reserviert. Sie nennt ihm aber ihren Namen, Hermine. Lonni lädt sie zum Trinken
ein, ihr Tee reicht ihr aber. Wie üblich.

Hermine hat uns aber wohl alle interessiert gemustert. Sie hätte eine schwer auf
ihr lastende Aufgabe, sagt sie Lonni. Wären wir vielleicht frei schaffende Abenteurer?
Sie ist aber keine ordinierte Priesterin. Hätten wir ein bestimmtes Ziel? Lonni sagt:
Wir wollen reich werden. Da kuckt sie traurig. Wenngleich zwar Geld in diesen
Menschenlanden nicht verkehrt ist, ich aber Wissen und Erfahrung, speziell
magisches und alchimisches noch mehr schätze.

Hermine soll wohl nach solchen wie uns Ausschau halten. Lonni holt ihr ungefragt
einen Eintopf. Dann meldet er sich auch an. Sie kuckt dann trauriger als vorher.

Es gibt hier keine Zimmerschlüssel, erfahren wir anderen unterdessen, die
Zimmer haben nur Riegel von innen. Sirways ist stolz darauf, daß es in seinen
Häusern keine Gewalt und keine Verbrechen gibt.

Lonni kommt zu uns und erzählt uns von dieser „Großmutter“. Oje. Was hat er
jetzt wieder angestellt? Dann gehen wir mal besser zurück in den Schankraum.
Er stellt uns … auf seine Weise … Hermine vor. Hermine bremst ihn. Sie wartet
eh schon lange hier. Sie wirkt niedergeschlagen. Dabei ist sie freundlich zu uns,
aber sie schaut sich uns auch gut an.

Sie ist nämlich im Auftrag von Barg Moren hier. Das ist der oberster Stadtrat
von Chiskuhl. Der Stadt ging es einst gut, aber Schicksalsschläge sorgten dafür,
daß sie nun verarmt ist. Viele Bewohner sind schon weggezogen. Der Stadtrat hat
kürzlich beschlossen, alles verbliebene Geld für Abenteuer zu sammeln, die ins
Schloß dort eindringen sollen. Dort sollen unermeßliche Reichtümer sein. Wir
bekämen das Stadtgeld und einen Anteil an diesen Schätzen.

Zu unserer Frage, was am Schloß faul ist, kann sie nur Gerüchte erzählen. Die
meisten kennen wir davon. Außerdem soll es dort spuken. Ich sage, daß wir vom
Marschall davon schon gehört haben. Einerseits ist sie darüber erfreut,
andererseits traurig. Als Sutter sagt, daß mit Moren zu reden, nicht heißt, daß
wir's auch machen, scheint sie erleichtert.

Dann bestellen wir. Das Menü kann von uns aus einer Auswahl zusammengestellt
werden. Lonnie kauft dazu noch Sachen mit dem Zeichen von Sirways: Einen Humpen,
einen Rucksack, ein kleines Kegelspiel, anscheinend als Andenken an dieses
Gasthaus. Auch wenn ich nicht ganz verstehe, wozu. Es ist doch bloß ein Gasthaus.
Und das Essen ist nicht schlecht, aber im Fettmagen war es doch besser. Oh,
Shigeru tut das sogar auch. Nun, wenn er mag. Dann gehen wir auf unsere Zimmer,
und nach einem Bad gibt es unsere wohlverdiente und auch angenehme Nachtruhe.

Außer bei Arkam: Er träumt nämlich. Er sitzt sich selbst gegenüber, doch das
Gegenüber hat schwarze Kleidung und einen schwarzen Schneuzer. Macht wäre gut
und schön, sagt das Gegenüber, aber wäre der Preis nicht ein wenig hoch? Arkams
Gesundheit läge ihm am Herzen. Er könne ihm zeigen, wie er nicht mehr auf seine
eigene Lebensenergie verzichten muß. Sutter habe einen Dolch hineingeschmuggelt,
so könne Arkam einfach das Blut eines anderen Gastes vergießen … Kinder würden
es gar nicht so merken. Oder die „Alte“, Hermine. Arkam liegt jedoch keinen Wert
auf die Anwesenheit des Gegenübers. Dieses meint, es wäre doch ein Teil von Arkham,
der Teil, der keine Skrupel hat … und wenn Arkam ablehnt, nun, wenn er demnächst
zu ihm angekrochen käme …
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JuL
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Re: Das Buch der Abenteuer Kapitel I: Siedlungen & Strapazen - EZD6 bei Volker - WOCHE B Friedrichstraße

Beitrag von JuL »

4.8., Teil 2:

Am nächsten Morgen verabschiedet sich das komplett ausgetauschte Personal von
uns. Hermine bleibt tatsächlich zurück für eventuell nötige andere Abenteurer.
Unsere Pferde werden wie vom Sirways versprochen bereitgestellt.

Bevor wir losreiten, hält Hermine Sutter noch einmal auf: Sie sei nicht sicher,
ob man Moren trauen kann. Es könne sein, daß er und die anderen Chiskuhler
versuchen, uns zu hintergehen. Viele könnten wie dieser göttliche Sohn verführbar
sein. Und eins der Gerüchte wäre, daß die Reichtümer so groß gewesen seien, daß
sie die Gier eines Drachen geweckt hätten.

Wir unterhalten uns unterwegs - zwei Tage - noch über den Deal. Am Mittag kommen
wir in Chiskuhl an. Die Straße dahin war mal gut gepflegt, aber je näher wir der
Stadt kommen, desto weniger.

Die Stadt hat sogar steinerne Mauern, aber sie sind heruntergekommen; es stehen
an den Toren auch keine Wachen. Aber wer würde hier auch einfallen wollen …
Der ganze Ort wirkt grau, im Schatten. Auch die Bevölkerung scheint
niedergeschlagen und übellaunig, teilweise ausgemergelt. Wir mit unserer guten
Ausstattung erregen Aufmerksamkeit. Bald ist eine Menschentraube hinter uns.

Auf den Rathausstufen empfängt uns ein älterer Mann, auch wenn er wohl erst
sechzig odert siebzig Jahre alt ist. Er stützt sich auf einen hölzernen Stab.
Seien wir die Helden zur Rettung der Stadt? fragt er. Es gibt viel Getuschel bei
den Umstehenden. Die im übrigen alles Menschen sind.

Lonnie kommt natürlich mit seinem „Dunklen Omen“. Seufz. Ich muß mir dringend
einen besseren Namen überlegen. „Die Weitgereisten“ vielleicht? Wir folgen Moren
ins Rathaus. Er erzählt, während viele Leute durch die Fenster hineinschauen:

Anfangs gab es Leute, die in die Burg gegangen sind. Damals waren dort zunächst
aber auch Soldaten, die die Leute zurückschickten. Als die dann weg waren, kamen
die Leute, die zur Burg gingen, nicht wieder. Daher die Gerüchte.

Arkam fragt, ob die, die hingegangen sind, nicht einfach mit ihren Reichtümern
abgehauen sind? Sutter schaut sich Moren genau an: Dessen Husten ist echt. Aber
er erzählt nicht alles. Doch über Arkams Frage haben sie tatsächlich nicht
nachgedacht. Wobei wohl auch bei den Menschen die meisten nicht einfach so ihre
Heimat verlassen, oder?

Den Verbliebenen hier mangele es an Tapferkeit und wohl auch an Fertigkeit für
den Burgbesuch. Einen Grundriß der Burg oder dergleichen gibt es hier leider
nicht.

Dann spricht Sutter frei heraus: Moren soll das Verschwiegene sagen. Das tut er
erschrocken sogar auch. Leiser gibt er zu: Er war ein paar Jahre noch dem
Unglück in der Festung. Er hat die Geister von Chadwick und seiner Mutter
gesehen. Sie gingen oder besser schwebten mit Wahnsinn in den Augen durch die
Gänge. Eine unheimlich Stimme rief ihm nach als er floh: Diebesgesindel solle
wegbleiben oder sich zu den Toten gesellen.

Chadwick war der Sohn von Herzog Edwin & Herzogin Sillibin von Karlsbag.

Unser, besonders natürlich Shigerus Wissen über Geister sagt uns, daß diese
normalerweise an den Ort oder das Gebiet ihres Todes gebunden sind.

In Shigerus Nihon ist es eher die Aufgabe der Nekromanten mit Toten zu reden und
sie nötigenfalls zur Ruhe zu bringen als daß sie finstere Dinge täten.

Der Ratsherr bietet uns einen nicht sehr großen Beutel. Shigeru kuckt neugierig
hinein; es sieht wirklich so aus als hätten sie ihren letzten Schmuck
zusammengekratzt. Wir lassen ihn liegen, womit auch keine Abmachung zwischen
der Stadt und uns zustandekommt.

Wir wollen tagsüber die Burg untersuchen: Gerade die Menschen können dann besser
oder überhaupt sehen, außerdem hoffen wir, daß die Geister dann vielleicht nicht
so aktiv sind.

Lonnie geht in den Tempel und betet zu Glod, dem ewigen Gold, den von ihm
mitgebrachten Wein gegen Geister zu segnen.

Es ist besser, mit den Pferden nicht nachts zu reisen. Außerdem wird der Fluch
ihnen Angst machen, daher lassen wir sie hier. Und wir gehen später am Abend von
Chiskuhl los, damit wir am nächsten Morgen in die Burg können und damit den
ganzen Tag für unsere Erkundung haben.
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Re: Das Buch der Abenteuer Kapitel I: Siedlungen & Strapazen - EZD6 bei Volker - WOCHE B Friedrichstraße

Beitrag von JuL »

4.8., Teil 3:

Also machen wir uns auf. Wir kommen am Friedhof vorbei. Ich weiß nicht genau,
was wir dort finden wollen, aber wir schauen uns die Namen auf den menschlichen
Grabsteinen an; uns fällt nichts ungewöhnliches auf.

Der Himmel wird unterwegs grauer und es fängt an zu nieseln. Shigeru hat einen
Ölpapierregenschirm.

Als wir dann die Burg erblicken, bin nicht nur ich sehr beeindruckt: Die Burg ist
wirklich monumental, fast wie von Riesen erbaut. Sie ist alles andere als ein
Prachtschloß. Doch sie hat eine durchaus erkleckliche Anzahl von Türmen. An
sich ist ihr Baustil spitzbögig, fast schon elfisch. Nur viel düsterer. Ich habe
kurz den Eindruck, als wäre oben auf den Wergängen ein Junge mit einem
Papierdrachen.

Sutter findet einen Platz für unser Nachtlager, unter einem Felsvorsprung.
Shigeru läßt seinen Schädel die Nacht über Wache halten. In der Nacht hört der
Nieselregen auf und es wird windiger — mit Windpfeifen durch die Burgtürme …
Die Nacht verläuft ansonsten ruhig.

Am Morgen nehmen wir ein kleines Frühstück zu uns und machen uns dann auf
zur Burg.

Das Tor ist extrem hoch, bestimmt 15 m. Im Tor gibt's dann ein kleineres Tor —
und das ist schon so groß, daß Wagen hindurchpassen. Das kleinere Tor steht
offen. Man sieht dem Tor das Alter an.

Der Innenhof ist groß. Da die Mauern sehr hoch sind, erscheint er aber düster.
Shigeru wirkt seinen Nimbus des Lichts. Der Hof ist verlassen, nur fast in der Mitte
steht bloß ein Korb herum. Shigeru schaut hinein, und aus dem Korbgeflecht
kommen Kakerlaken hervor. Shigeru quiekt auf, und die Kakerlaken verschwinden
so flink wie möglich im nächsten Schatten.

Lonnie geht zur Tür, die weiter in die Burg führt. Dahinter befindet sich ein
Eingangsraum mit mehreren Türen, zumeist in Wirtschaftsräume. Wir schauen
dann nach einem Weg nach unten, da wir annehmen, daß der Schatz vermutlich
eher im Keller sein dürfte. Licht spiegelt sich irgendwo hinten: Wir finden einen
Handspiegel, hübsch, wohl aus Gold, aber gesprungen; Shigeru nimmt ihn an sich.
In einem der Wirtschaftsräume entdeckt Lonnie ein noch nutzbares Pergament,
einen Federkiel und Tinte. Die Räume sehen ansonsten schon sehr geplündert aus.
Nur einen Weg nach unten finden wir zunächst nicht.

Arkam sieht Fußspuren, sie führen zu einer Tür. Auf dem Weg dorthin liegen sechs
Goldmünzen, als wären sie jemandem aus der Tasche gefallen. Er steckt sie ein.
Sowohl die Spuren als auch die Münzen seien neuer als 60 Jahre, sagt er.

Arkam öffnet die Tür. Wir stehen mit Licht bereit. Dahinter ist eine Wendeltreppe,
die in die Tiefe führt. Shigeru kickt ein paar Kiesel hinunter. Das Klickern hört nach
ein paar Augenblicken plötzlich auf.

Als wir vorsichtig die Treppe hinunter gehen, sehen wir bald warum: Die Treppe
hört nämlich plötzlich auf, sie ist offensichtlich ab dort abgebrochen. Shigeru
schickt seinen Nimbus so weit er kann nach unten: Ich sehe mit meiner elfischen
Sicht ganz unten gerade noch ein Trümmerfeld. Es scheint auch noch mehr solche
Treppen zu geben. Der Raum unten ist enorm groß. Er war früher unterteilt. Lonnies
zwergische Höhlenkunst sagt ihm und damit uns, daß das kein natürlicher Prozeß
gewesen ist. Die von Arkam gesichteten Spuren führen nicht zurück.

Aber wir kehren zurück nach oben. Draußen heult der Wind auf. Ein ziemlicher
Windstoß pustet uns durch. Fackeln gehen aus. Shigeru vermutet, daß es jemandem
nicht gepaßt hat, daß wir wiedergekommen sind — und ich stimme ihm zu.

Sutter will hinausgehen und nachschauen. Doch aus der anderen Richtung hört er
in einem anderen Raum ein Münzklimpern. Ich spüre sehr klar, daß der Wind in der
Burg seinem eigenen, bösen Willen folgt — der uns hier nicht haben will.

Dann schauen wir nach dem Klimpern. Durch mehrere Gänge kommen wir in einen
kleinen Saal. Dort ist ein Tisch, an dessen Kopfende eine prächtig gekleidete Gestalt,
sitzt, die Geld zählt. Und durchscheinend ist. Sie trägt eine Kette mit einem großem
Schlüssel. Der liegt jedoch nicht auf ihrem Körper auf, sondern befindet sich im Geist
drin, dort, wo sein Herz wäre.

Lonnie & Sutter kucken durch die Tür. Der Geist ist so mit seinem Geld beschäftigt,
daß er uns nicht bemerkt. Sutter spricht ihn dann mal an: "Herzog Edwin, nehme
ich an?" Dieser schaut hoch. Als er Lonnie und Sutter sieht, ruft er: "Eindringlinge!
Diebe! Packt sie!"

Der Herzog wird blasser und verschwindet, und vor uns und leider auch hinter uns
erscheinen je -5-3- vier Wachsoldaten. Sie sind verfallen und ganz sicher nicht mehr
lebendig.
Gesperrt

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