Bubblegum Crisis - Cartoon Action Hour bei Martin - Woche B - 14.09

Beiträge zu Spielrunden aus dem dritten Trimester 2020

Moderator: Vorstand

Martin
Beiträge: 414
Registriert: 27.02.2007, 07:35

Re: Bubblegum Crisis - Cartoon Action Hour bei Martin - Woche B - 14.09

Beitrag von Martin »

Hallo,

aus Termingründen - Real Life hebt sein freches Haupt! - müssen wir Bubblegum Crisis auf Dienstags, 18:00, verschieben.

Gute Grüße,
Martin
Benutzeravatar
JuL
Beiträge: 769
Registriert: 18.12.2007, 09:56
Wohnort: hinter den Materiequellen

Re: Bubblegum Crisis - Cartoon Action Hour bei Martin - Woche B - 14.09

Beitrag von JuL »

Saluton!
Martin hat geschrieben: 23.11.2020, 18:30 aus Termingründen - Real Life hebt sein freches Haupt! - müssen wir Bubblegum Crisis auf Dienstags, 18:00, verschieben.
Nun, tja, siehe Discord …

Ad Astra!
JuL
Benutzeravatar
Stefanie
Beiträge: 1937
Registriert: 21.02.2007, 23:39
Wohnort: Düsseldorf

Re: Bubblegum Crisis - Cartoon Action Hour bei Martin - Woche B - 14.09

Beitrag von Stefanie »

Bleibt doch Montag - wegen diverser Terminkollisionen.
Benutzeravatar
Stefanie
Beiträge: 1937
Registriert: 21.02.2007, 23:39
Wohnort: Düsseldorf

Re: Bubblegum Crisis - Cartoon Action Hour bei Martin - Woche B - 14.09

Beitrag von Stefanie »

Philippinische Boomer von XYZ

Zurück in der Garage untersuchte Khalida den Cyberschädel von Mr. Greenshades. Kim unterstützte mit dem Lötkolben. Hinter der großen, grünen Sonnenbrille befanden sich optische Anschlüsse. Beinahe wäre der Mundlaser losgegangen. Der Boomer war ein Genom Bio-55-C (Covered), recht populär, da sie menschlich erschienen. Gerne wurden sie für Infiltration und Sabotage verwendet. Laut Seriennummer war dieser Boomer auf den Philippinen verkauft worden, wo gerade Bürgerkrieg herrschte, unterstützt von diversen wohlmeinenden Nationen oder Konzernen. Der Boomer war gekauft worden XYZ Corporation, aber die waren pleite, und so verlor sich die Spur.

Aiyumi klopfte nun beim Wirtschaftsattaché des japanischen Konsulats auf den Philippinen an. Zum Glück kannte sie ihn von der Uni. Die Videokonferenz war etwas wackelig, da der Wahlkampf dort sehr offensiv geführt wurde. Die XYZ Corporation war tatsächlich etwas schnell in Konkurs gegangen vor knapp einem Monat. Dahinter stand wohl die Genom Corporation. Vermutlich war es eine reine Briefkastenfima. Beteiligt war ein Brian J. Mason, einer der vielen Genom Vice Presidents.

Genom produzierte viel Militärtechnologie und verdiente gut am Bürgerkrieg. Neben diversen Präsidenten auf Lebenszeit unterstützten sie auch die japanische Regierung. Die XYZ Corporation hatten ein ganzes Lagerhaus voller Boomer und Ersatzteile, was rein zufällig bei einem Rebellenangriff explodiert war. Zuvor waren diverse C-Serie-Boomer importiert worden sowie Backup-Module für Software-Upgrade. Der Attaché vermutete einen geheimen Feldtest. Die Upgrade Chips hatte eine Firma namens Phoenix/Felix oder so ähnlich geliefert.

Phoenix Bunraku und die verlorene Schwester

Khalida zeigte spontan das Bild ihrer verschollenen Schwester Amina. Der Attaché grübelte. Die Frau gehörte nicht zur XYZ Corporation, aber sie war bei der Fracht dabei gewesen. Sie war eine von mehrere weiblichen Kampf-Boomern. Aber Amina war sicherlich kein Boomer gewesen. Was aber wäre, wenn man einen menschlichen Körper aufgepimpt hatte mit Chips. Oder sie hatte Modell gestanden für die Herstellung von Boomern.

Kim recherchierte die Phoenix Bunraku Ltd. war eine Softwarefirma, bekannt durch ihre Computerspiele. Bastelten auch an Benutzerinterfaces für verschiedene Software
… und auch an militärischer Software für die JDF (Japanese Self Defense Forces) und Neo-NATO. Ihr Börsenwert stieg kurzzeitig in die Höhe, als es vor zwei-drei Jahren Gerüchte über Kooperationsverträge oder auch Übernahme durch GENOM gab. Entsprechende Artikel gab es nur noch in Internet-Archiven. Damals war von Genom-Seite wieder ein gewisser Vice President Brian J. Mason beteiligt.

Bild

Khalida traf sich mit einem Informanten von Phoenix Bunraku in einer Videospielhalle in Akibahara, dem Video-Viertel von Neo-Tokyo. Lara begleitete sie unauffällig. Bei Phoenix Bunraku gab es ein spezielles, abgeschirmtes Labor. Dr. Redwood beaufsichtigte das Labor und traf sich regelmäßig mit Brian J. Mason. Der Informant arbeitete in der Logistik und hatte daher Einblicke in die eigentlich streng geheimen Aktivitäten. Aber ein Nachhaken hatte zu Lohnkürzungen geführt, die nun ihm den Mund öffneten.

Eine Lieferung hatte eher einen medizinischen Hintergrund. Es ging um Kühlmittel und Nährlösungen für Organe. Aber Phoenix Bunraku hatte dafür gar keine Lizenzen. Die Yakuza hatten ihre Hände im Spiel und hatten verdächtige Container an das Sonderlabor geliefert. Eine Adresse konnte er liefern sowie Details über die Sicherheitsvorkehrungen inklusive Boomer-Wachen (in Form von ansehnlichen Mannequins). Kameras gab es überall. Eine Firmen-Chip-Karte war nötig.

Bild

Die Mannequin-Boomer waren ganz umgänglich. Vor allem seit dem letzten Upgrade. Ihnen schwante so langsam, was mit Amina geschehen war.
Benutzeravatar
Stefanie
Beiträge: 1937
Registriert: 21.02.2007, 23:39
Wohnort: Düsseldorf

Re: Bubblegum Crisis - Cartoon Action Hour bei Martin - Woche B - 14.09

Beitrag von Stefanie »

Mea maxima culpa.

Gestern war ich irgendwie von der Rolle.
Kopfschmerzen, und dann - warum auch immer - im Wochentag vertan.
Sorry, dass ich die Runde verschwitzt habe. :(
Martin
Beiträge: 414
Registriert: 27.02.2007, 07:35

Re: Bubblegum Crisis - Cartoon Action Hour bei Martin - Woche B - 14.09

Beitrag von Martin »

Gesundheit geht vor - gute Besserung!
Benutzeravatar
JuL
Beiträge: 769
Registriert: 18.12.2007, 09:56
Wohnort: hinter den Materiequellen

Re: Bubblegum Crisis - Cartoon Action Hour bei Martin - Woche B - 14.09

Beitrag von JuL »

Saluton!

Oh, das mit den Kopfschmerzen hatten wir schon überlegt, das mit dem Verschwitzen … ;-)
Aber der Spielbericht ist praktisch fertig. Aiyumi war halt geschäftlich beschäftigt. :-)

Ad Astra!
JuL
Benutzeravatar
JuL
Beiträge: 769
Registriert: 18.12.2007, 09:56
Wohnort: hinter den Materiequellen

Re: Bubblegum Crisis - Cartoon Action Hour bei Martin - Woche B - 14.09

Beitrag von JuL »

Saluton!

Neulich in der Videospielhalle

Der durch die Geschichte von Khalidas verschwundener Schwester beeindruckte Informant, Kireina Shonen (hübscher Junge), war mit seinen Ausführungen gerade fertig geworden, da entdeckte Lara zwei verdächtig aussehende Typen, die dann auch ziemlich geradewegs auf Khalida und ihren Gesprächspartner zusteuerten. Sie beschloß allerdings, sich noch im Hintergrund zu halten.

Bild

Leider hatte Khalida das nicht mitbekommen, und so wurde sie erst auf das Problem aufmerksam, als die Augen ihres Gegenübers groß wurden und sich dann auch schon die Pranken der Yakuza auf seine Schultern legten. Khalida setzte einen Notruf an die anderen ab, woraufhin sich Kimiko mit dem Bus und unseren Rüstungen eilig auf den Weg machte.

Die Yakuza wollten aber hier offenbar nicht einfach tumbe Gewalt anwenden. Stattdessen nutzten sie die Eigenheiten der japanischen Gesellschaft und sorgten für Aufruhr, in dem sie dem Informanten laut und ungehobelt Vorwürfe machten, daß er untreu sei, so daß sich die Umstehenden peinlich berührt von der Szene abwandten. Auch der Informant fing schon an, sich eifrig zu entschuldigen.

Doch Khalida stammte aus einem anderen Kulturkreis und hatte durch den Status ihrer Familie auch ein gehöriges Selbstbewußtsein. Daher ließ sich von den beiden nicht einschüchtern. Sie stand auf und stellte sich ihnen energisch entgegen. Wie sie es denn wagen könnten, sie hier derart zu belästigen! Der Informant war beeindruckt, wand sich aus seiner Jacke, an der er festgehalten wurde, griff noch sein Portemonnaie aus dieser und stellte sich schutzsuchend hinter Khalida.

Den einen Yakuza schien sie dadurch zwar eher sauer zu machen, doch der andere bedeutete seinem Kollegen, sich lieber zurückzuhalten. So zogen sie zähneknirschend unverrichteter Dinge durch den Vordereingang davon.

Khalida fand es nun allerdings eine gute Idee, von hier zu verschwinden. Am besten nicht dorthin, wo die beiden Yakuza hingegangen waren, also wandte sie sich mit dem Informanten gen Hinterausgang. Lara folgte den beiden unauffällig.

Bild

Leider hatten die Yakuza ein solches Manöver vorausgeahnt. Zunächst hörten sie nur schwere Schritte, die sich langsam und bedrohlich näherten. Als Khalida sich umwandte, erblickte sie einen weiteren, geschäftsmäßig gekleideten Yakuza.

Bild

Auch diesem „König der Hintergassen“ (Khalida) versuchte sie in gleicher Weise wie den beiden anderen entgegenzutreten. Doch dieser ließ sich nicht durch bloßes Gerede einschüchtern. Er sei lediglich der Diener dieses Königs und habe leider keine Wahl: Seine Kleidung und seine Haut platzten auf und er stellte sich als Kampfboomer heraus!

Bild

Kim war just eingetroffen und erschien ninjagemäß unvermittelt auf der Bildfläche und griff den Boomer an. Doch das Kampfglück war ihr nicht hold und der Boomer konnte ihren elektrischen Krallen mit seinen Schubdüsen ausweichen. Umgekehrt erwischte der Boomer Kim und setzte ihr zu. Lara war währenddessen zu unserem Bus geeilt und beeilte sich, ihre Rüstung anzulegen.

Der Boomer wollte gerade triumphieren und den Informanten und zweifellos auch dieses lästige Frauenzimmer, die sich hinter einer Mülltonne verbargen, mit seinem Mundlaser einäschern, da gelang es Khalida in letzter Zehntelsekunde mit einem hastigen Funkhack, ihn den Mund zu schließen, gerade als er schoß. Nun mußten der Informant und Khalida vor dem explodierenden Boomer in Deckung springen, doch danach waren sie fürs erste sicher. Die just erscheinende Lara war beeindruckt und konnte nur noch beim Begleitschutz zu ihrem Bus helfen.

Der Informant konnte selbstverständlich nicht mehr zu sich nach Hause und die Freundinnen wollten ihn auch nicht einfach auf der Straße stehen lassen. So nahmen sie ihn mit in die Werkstatt.

Neulich in der Werkstatt

Die Nacht sollte der Informant erst einmal dort verbringen, bevor sie ihn am nächsten Morgen in ein Flugzeug nach Hongkong setzen wollten, damit er für die nächste Zeit aus der Schußlinie kommt. Außerdem überredeten sie ihn, ihnen seine Firmen-Chipkarte zu geben – er würde sie sicherlich nicht mehr benötigen. Zwar würde sie alleine nicht reichen, um sich Zugang zum Phoenix-Bunraku-Gebäude zu verschaffen, denn sie war bestimmt längst gesperrt und außerdem hatte er nicht die nötige Freigabe für die geheimen Labors, aber man könnte sie bestimmt hacken.

Nachdem dies erledigt war, galt es noch die schwierige Frage zu diskutieren, wo er denn schlafen sollte … wobei er schon ein Schnuckelchen war …

Bild

Khalida wies mit hochroten Ohren (gut, daß es Kopftücher gibt …) mit Hinweis auf ihre Verlobung sofort alles von sich. Kimiko schien nicht uninteressiert, worauf Lara sich zurückzog. Aiyumi war eh noch mit Geschäftlichem beschäftigt und ließ sich kaum blicken. Doch schließlich überließ Kim ihm lediglich ihr Zimmer – sie war eher an Technik als an Menschen interessiert – und übernachtete bei Lara.

Shuttleflug mit Hindernissen

Am nächsten Morgen machte Kimiko ihr Transportflugzeug, das „Blaue Wunder“ startklar, über welches sie ihren zärtlichen Blick gleiten ließ.

Bild

Aiyumi mußte zu einer langweiligen, aber wichtigen geschäftlichen Besprechung. Die anderen drei begleiteten den Informanten, natürlich sicherheitshalber. Und mit ihren Rüstungen.

Während Kimiko weiterhin in der ausgefeilten Technik des Fliegers schwelgte, schauten sich kurz nach dem Start Lara und Khalida an: Moment, bei diesem Stand der Dinge müßte doch eigentlich … Und richtig: Das Radar zirpte und man sah vier sehr unfreundlich aussehende Drohnen schnell auf das Blaue Wunder zukommen.

Bild

Lara und Khalida eilten, um in ihre Rüstungen zu kommen, wurden aber durch ein Ausweichmanöver Kims durchgeschüttelt. Eigentlich hatten die beiden vorgehabt, den Kampf mit den Waffen ihrer Rüstungen und bei Khalida auch mit deren Flugfähigkeit zu unterstützen, doch da einerseits Lara sich nur so gerade an der Tragfläche festhalten konnte und andererseits sich eine der Drohnen durch einen Flugfehler schon selbst geext hatte, blieben die beiden doch lieber an Bord. Kimiko gelang es noch, eine weitere Drohne abzuschießen, auch wenn ihr Flieger durch Drohnenschüsse getroffen wurde – gut, daß das Blaue Wunder gut gepanzert war! Doch dann übergab Kim die Bordwaffen an Lara, während Khalida nach einer Schwachstelle in der Drohnensoftware suchte, so daß sich Kimiko aufs Fliegen konzentrieren konnte.

Lara gelang die Zerstörung der dritten Drohne, und Khalida fand eine Lücke in der Sicherheit der Drohnen … und jemand hatte dort versucht Geld zu sparen, indem die Sperre, die verhinderte, daß der Laser auf die eigenen Rotoren gerichtet werden konnte, nur in Software anstatt ordentlich mechanisch ausgeführt wurde. Ein paar entferne Codezeilen und Drohnenlaserbefehle später schoß sich die letzte Drohne selbst ab und die Gefährtinnen konnten den Informanten wohlbehalten abliefern und ins Flugzeug setzen.
Benutzeravatar
Stefanie
Beiträge: 1937
Registriert: 21.02.2007, 23:39
Wohnort: Düsseldorf

Re: Bubblegum Crisis - Cartoon Action Hour bei Martin - Woche B - 14.09

Beitrag von Stefanie »

Eine Flasche öffnet man oben

Sie bereiteten sich auf den Einstieg in das Sonderlabor von Phoenix-Bunraku vor. Khalida hoffte dort ihre Schwester zu finden. Eigentlich aber sollten dort auch die Boomer fabriziert werden, von denen Mr. Greenshades Aiyumis Onkel ermorden wollte. Die Labors lagen im oberen Drittel in der vertikalen Wasserwaage. Dort musste ihr Ziel sein.

Die Kameras schwenkten über das nächtliche Mega Tokyo mit ihrem unermesslichen Lichtermeer. Über das Meer erhob sich der Turm von Phoenix Bunraku. Aus dem Nichts der Sterne tauchten vier Schemen auf. Aiyumi scannte die Stockwerke mit ihrem Laserblick und fand neben einem leeren Korridor einen leeren Lagerraum. Und gleich um die Ecke sollte das gesuchte Labor sein. Bingo.

Kimiko zog einen Werkzeuglaser aus der Tasche und werkelte am schwarzen Fensterglas. Es hakte, aber dann waren sie drin. Von ihnen ungesehen wurden die ersten Sicherheitsboomer aktiviert. Aber Khalida hatte sich bereits in die Systeme gehackt und blockierte flugs die Lifte. Und den Reinigungsroboter zog sie mit als ihren Domestiken.

Bild

Bald standen sie vor der gepanzerten Labortüre. Das Hacken dauerte Lara zu lange, und sie feuerte ihre Laserkanone ab. Die Tür hielt, und aus einer Seitentür stürzten 4 Goon-Wachen auf sie. Aiyumi zog ihr Familienkatana, Kim ihre blitzeflackernden Kurzschwerter, und die Wachen waren gewesen.

Die Tür aber war widerborstig, bis Khalida die geschenkte Zugangskarte aktivierte und darüber ihren Hack infiltrierte. Servil aktivierte die Tür ihre Servomotoren und gab den Blick frei auf das Labor.

Der Brain Room


Bild

In Glaskugeln blubberte es, darin schwammen Gehirne. Khalida stockte ob des Anblicks, wurde aber rasch von Aiyumis Anweisungen geweckt und schloss die Türe gegen etwaige Eindringlinge. Dann kabelte sie sich an das Hauptterminal an, während die anderen sich im Raum verteilten und ihn durchsuchten. Das Abwehrsystem von Phoenix-Bunraku gab alles mit ihrem Ice from Hell, aber Khalida atmete tief ein und aktivierte gegen die Invasion der elektronischen Spinnen ihre kleine Packman-Hamster.

In einem kleinen Nebenraum fanden die anderen Dr. Redwood und in seiner Powerarmor niemand anderes als Brian J. Mason. Triumphierend lachten sie wahnsinnig.

Bild

Tatsächlich war Amina, Khalidas Schwester, hier in einem der Gehirntümpel. Denn sie war Teil von Dr. Redwoods Superplan. Menschliche Gehirne waren einem reinen Roboter überlegen. Und hier hatte er einige Gehirne zusammen gesteckt zu einem unüberwindlichen Supercomputer – dem OMS-System. Dann präsentierten sie ihr Nebenprodukt – einen Destruktor Boomer. Und zu guter letzt kamen weitere Squads an Wachen, angeführt von Sgt. Toughguy.

Bild

United we fight

Kim und Lara stürzten sich auf den Kampfroboter. Mit Rollschuhen und blitzschnellen Reflexen drängten sie das Monstrum in die Ecke. Bald hatten sie das Powerkabel zur Hauptwaffe durchtrennt und ihn auf die Knie gezwungen. In einer Rauchwolke krachte der Robot zu Boden.

Mason stürzte sich mit seinen Zwillings-Laserkanonen auf Aiyumi, aber die Samuraiko konnte den grünen Strahlen standhalten. Sie nahm ihre Fäuste und schmetterte durch die Powerarme und durch die Powerrüstung und zog ihm das schlagende Herz aus der Brust. Mason röchelte – „Meine Rache wird furchtbar sein… Du wirst mir nicht entkommen“. Die Wachen zuckten zurück, als Aiyumi ihnen das noch schlagende Herz entgegen schleuderte. Das demoralisierte die Truppen, dass sie sich instantan zurück zogen.

Zurück blieb Dr. Redwood, der sich nun auf das Reden verlegte. Aiyumi stand turmhoch über ihm und schien ihn mit ihrem rötlichen Laserblick und ihrer funkelnden Samurairüstung zu durchbohren. Das gab Kimiko die Chance, ihr Ninja-Seil einzusetzen. Aber die Fesseln waren nicht fest genug, und er kramte nach der nächsten Fernbedienung. Das erspähte Khalida, störte die Funkwellen und ließ die Fernbedienung explodieren. Dr. Redwoods Laborkittel stand in Flammen. Lara nahm ihn in den Schwitzkasten.

Dann redete Dr. Redwood. Seine Firma machte in Computerspielen und hatte dann die Boomer 55-C erschaffen. Die neuen Modell-11-Boomer konnten selbständig denken und agieren. Aber dann verlegten sie sich auf richtige menschliche Gehirne. Dafür ließen sie Leute aus Krankenhäusern und Slums verschwinden. Die Hirne wurden miteinander vernetzt zu einem Hochleistungsrechner. Mit Hilfe des Supercomputers hatten sie neue Computerspiele entwickelt sowie Services für das Militär und neuartige Boomer. Die neuen Boomer glichen Menschen mit echtem Lächeln. Z.B. Mr. Greenshades oder die Amina-Boomer oder der höfliche Yakuza-Boomer. Sie zeigten wirkliche soziale Umgangsformen. Das OMS sollte die zentrale Überwachungsstation darstellen für all diese Boomer. Damit konnten sie all diese Boomer so kontrollieren, dass diese nicht Amok liefen.

Khalida hatte noch herausgefunden, dass sie dem Sekretär des Suzuki-Klan ein Überwachungsauge einsetzen wollten, um an die geheimen Unterlagen des Klans zu gelangen. Letzten Endes wäre der Sekretär ersetzt worden durch einen der OMS-Boomer. Nun aber lag ihr Hauptaugenmerk auf Amina. Gemeinsam suchten sie ihr Gehirn. In einem benachbarten Operationssaal fanden sie einen passenden Transportbehälter.

Das Blaue Wunder hatten sie herbeigerufen. Und als sie das Dach erreichten, war dieses übersäht mit Leichen. Roberta hatte ganze Arbeit geleistet und flog sie nun flugs zur Mecha Garage. Mit im Schlepptau war auch Dr. Redwood, den Aiyumi an den Suzuki-Klan ausliefern wollte.

Aber was war der Plan von Mr. Redwood gewesen?
Was hatte die Genom Corporation vor?
Benutzeravatar
JuL
Beiträge: 769
Registriert: 18.12.2007, 09:56
Wohnort: hinter den Materiequellen

Re: Bubblegum Crisis - Cartoon Action Hour bei Martin - Woche B - 14.09

Beitrag von JuL »

Saluton!

Hey, Stefanie, Du hast ja doch geschrieben!
Und sogar den Informantennamen in meinen Artikel eingefügt!
:-)

Ad Astra!
JuL
Gesperrt