Der König in Gelb – Buch I: Paris - Gumshoe bei Volker - Woche B - 11.01.

Beiträge zu Spielrunden aus dem ersten Trimester 2021

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Volker
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Re: Der König in Gelb – Buch I: Paris - Gumshoe bei Volker - Woche B - 11.01.

Beitrag von Volker » 07.01.2021, 08:20

Crosspost aus Discord:

Exzellente und hochverehrte Mitspieler:innen,
um euch zum Black Book (der Charakterverwaltung für u.a. YKRPG) einladen zu können, benötige ich bitte jeweils eine E-Mail Adresse von euch, an die ich die Einladung verschicken kann. Da Discord und das Forum ja ziemlich offen sind, gerne als PN.

LG
Volker

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Volker
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Re: Der König in Gelb – Buch I: Paris - Gumshoe bei Volker - Woche B - 11.01.

Beitrag von Volker » 09.01.2021, 10:24

Crosspost in Discord:

Exzellente und hochverehrte Mitspieler:innen, bitte folgt dem unten angegebenen Link, um das Schwarze Buch zu öffnen. Charaktere zu erstellen kostet euch nichts außer vielleicht den Verstand.

https://theblackbook.io/

Hier könnt ihr schon einmal ein wenig mit der CharGen experimentieren. Wenn ihr die Einladung zur Köbolde Kampagne erhgaltet, könnt ihr eure Figuren daran teilnehmen lassen.

Wichtig: Da die Charaktererschaffung gemeinsam erfolgen sollte und es verschiedenen Optionen gibt, auf die wir uns einigen müssen, schlage ich vor, die Charaktere tatsächlich erst am Montag komplett fertigzustellen.

Freue mich bereits sehr.

LG
Volker

jan_k
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Re: Der König in Gelb – Buch I: Paris - Gumshoe bei Volker - Woche B - 11.01.

Beitrag von jan_k » 11.01.2021, 21:45

Louis Winthorpe III, Student der Architektur, Sohn eines Großindustriellen aus Baltimore

Hintergrund:
Louis Winthorpe III ist der Sohn von Louis Winthorpe (Junior) / Louis Winthorpe II einem Großindustriellen aus Baltimore.

Als Louis Winthorpe erkannte früh, dass er nicht die Firma seines Vaters übernehmen möchte.
Als ihn jedoch sein Vater dazu drängte sich mehr in die Firma einzubringen, erbat sich Louis Zeit zum Studium. - Er wolle nach Europa reisen um die Wiege der Industrialisierung kennen zu lernen.
In Wirklichkeit plante er jedoch nach Paris zu reisen um dort zu leben - und nicht mehr zurück zu kehren.
Er schrieb sich auf der Universität eher zufällig für Architektur ein, fand aber schnell gefallen an dem Fach.

Er fürchtet den Tag an dem er Europa verlassen muss bzw. an dem er seinen Vater beichten muss, dass er nicht in dessen Fußstapfen treten will.

That Dueced Peculiar Business
Louis machte eines Abend in Paris einen Spaziergang durch die Stassen und landete schließlich im Viertel Montparnasse in einem kleinen Lokal in einer kleinen abgelegenen Seitenstraße.
Hier verbrachte er einen berauschenden Abend - trank guten Absinth mit dem Wirt und flirtete heftig mit seiner Tochter.

In den nächsten Tagen versuchte er immer wieder das Lokal wiederzufinden, aber er fand weder das Gasse, noch das Lokal.
Dort wo Louis die Gasse vermutete standen nur seelenlose Fabrikgebäude.

Einige Wochen später - er hatte die Episode schon fast wieder vergessen - stieß er auf dem Friedhof Cimetière Montparnasse auf ein Familiengrab in dem ein älterer Mann und eine junge Frau begraben lag. Sie trugen dieselben Namen wie der Wirt und seine Tochter.

Allerdings waren sie beide schon über 100 Jahre Tod.

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Volker
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Re: Der König in Gelb – Buch I: Paris - Gumshoe bei Volker - Woche B - 11.01.

Beitrag von Volker » 13.01.2021, 18:33

Danke Jan für die Vorstellung deines Charakters. 8)

Ein Schritt liegt bei der Charaktererschaffung noch vor uns: die Beziehungen der Figuren zueinander.

Damit wir beim nächsten Mal möglichst schnell in die Kampagne einsteigen können, würde ich die übrigen exzellenten und hochverehrten Mitspieler*innen bitte, ihre Charaktere schon einmal hier vorzustellen.

Ist dies geschehen, geht es folgendermaßen weiter: Die/der schnellste unter euch darf sich als erstes den einen Charakter aus der Gruppe aussuchen, auf den/die er/sie sich am stärksten stützt und in einem kurzen Satz erklären, wieso. Die Spieler*in des entsprechenden Charakters macht weiter und wählt aus den verbleibenden Charakteren den/die aus, auf die sie/er sich am stärksten stützt usw.
Es dürfen nur Charaktere ausgewählt werden, die noch "frei" sind.
Die letzte Spieler*in in dieser Kette darf dann als erste(r) den Charakter auswählen, den sie von allen am ehesten schützen würde. Es geht dann ebenfalls reihum, bis jeder Charakter der Gruppe jemenden hat, auf den/die sie sich verlässt und einen anderen, der/die sich auf ihn verlassen kann.

Ich hoffe, das war jetzt nicht zu kompliziert. :D

Jedenfalls schon mal vielen Dank vorab!

LG
Volker

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Gudrun
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Re: Der König in Gelb – Buch I: Paris - Gumshoe bei Volker - Woche B - 11.01.

Beitrag von Gudrun » 14.01.2021, 14:58

Leona Walsh stammt aus reichem Hause in Boston.
Als jüngstes Kind und Schwester von 3 Brüdern wurde sie sehr liberal erzogen.
Mit den Brüdern übte sie sich schon früh im Fechten und begleitete sie auf die Jagd oder zum Fischen.
Von der Mutter, die einen bekannten Bostoner Literaturzirkel führte, wurde ihre Liebe zu Literatur und Poesie geweckt.
Nachdem sie durch Fürsprache ihres Vaters einigen Vorlesungen am Tuffts College für englische Sprache beiwohnen durfte, reifte in ihr der Plan eine Zeit lang nach Europa zu gehen und dort vor Ort Literatur und Poesie zu studieren und auch selber Gedichte zu
verfassen und eventuell sogar zu veröffentlichen.
Die Beschäftigung mit Kunst und Literatur wird von der Familie als gute Investition für eine zukünftige Verheiratung angesehen. Und natürlich konnte der Vater ihr die Bitte nicht abschlagen.

Sonderbares Vorkommnis:
Als Leona letztens ihre Universitätsunterlagen ordnete stieß sie auf ein verstörendes Gedicht in einer ihr völlig fremden Handschrift. Die benutzte Tinte war dunkelrot, als wäre nicht mit Tinte sondern mit Blut geschrieben worden.
Sie wusste nicht, was sie damit machen sollte und beschloss das seltsame Blatt erst einmal wegzulegen.
Einige Tage später erinnerte sie sich an den seltsamen Vorfall und suchte nach dem Gedicht um es ihren Freunden zu zeigen und sich mit ihnen zu besprechen.
Nun, kurz gesagt, sie konnte es nicht wiederfinden obwohl sie ihre Unterlagen sehr gründlich durchsuchte. Unter diesen Umständen sah sie auch davon ab, irgendjemandem davon zu erzählen.

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Jens
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Re: Der König in Gelb – Buch I: Paris - Gumshoe bei Volker - Woche B - 11.01.

Beitrag von Jens » 20.01.2021, 20:20

James wuchs in Virginia auf. Mit 15 Jahren begann er zu schreiben und erhielt im seine erste feste Anstellung als Schreiber bei der Washington Post.
Biographien berühmter Persönlichkeiten und Reportagen aus der Theaterwelt wurden seine Spezialität. Einhergehend bekam er auch Aufträge, die ihn von Bühne und Film weg und zur Politik führten. Später wurde er als Schreiber nach Europa geschickt, zunächst nach Berlin und anschließend nach Paris. Von hier aus schrieb er als freier Autor und Reporter im europäischen Wirkungskreis für diverse bekannte Zeitschriften.

Magazine wie Vogue, Haper`s Bazaar und Vanity Fair konnten mit James Hilfe ihre begeisterte Leserschaft bestens bedienen. Für einen exzellenten Schreiber dieser Zeit, wie James einer war, galt es für seine Auftraggeber und für seine Leser fremde Wirklichkeiten aufzusuchen und Exotisches aufzuspüren. In Paris zeigte er seinen Lesern, wie es vor und hinter den Kulissen der freizügigsten Revuetheater wie z. B. des bekannten Folies Bergere zuging.

Eines Abends in seinem Zimmer in seiner Pariser Pension hörte James Musik aus dem Mansardenraum im obersten Stockwerk. Wie ihm der gelähmte Hausverwalter Blandot mitteilte, stammte sie von einem durchschnittlichen Musiker welcher abends in einem „billigen Theaterorchester“ beschäftigt war und nachts oft für sich spielte. Fasziniert von den fremdartigen Klängen und Harmonien, passte er den Musiker im Treppenhaus ab und bat ihn um ein privates Vorspiel. Bei einem Besuch in dessen Zimmer spielte der Musiker jedoch nicht die unheimlichen, nächtlichen Melodien. Als James ihn unterbricht, die Melodien zu pfeifen begann brach der Musiker den Besuch abrupt ab und bat ihn zu gehen.
Doch James’ Faszination für diese fremdartigen Melodien verschwand nicht. Eher im Gegenteil, er lag nachts wach und wartet darauf, dass die Musik wieder beginnen würde. Eines Nachts hört er im Treppenhaus das rasende Instrument und bald darauf dann einen unartikulierten Schrei. Zur gleichen Zeit hörte er von draußen einen nicht genau definierbaren Ton und sogleich begann das unheimliche Cellospiel des Musikers von Neuem. James rannte in das Mansardenzimmer, riss die Tür auf. Im Raum erhob sich ein Sturm, der das verhangene Fenster zerstörte. Draußen sah James nicht die Lichter der Stadt, sondern einen chaotischen, licht- und formlosen, klangerfüllten unendlichen Raum. In Panik drehte James sich um und floh.
Zuletzt geändert von Jens am 21.01.2021, 08:22, insgesamt 1-mal geändert.

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JuL
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Re: Der König in Gelb – Buch I: Paris - Gumshoe bei Volker - Woche B - 11.01.

Beitrag von JuL » 21.01.2021, 04:10

Saluton!

Ähm Jens, ich glaube, Du mußt Deine Datümer um ca. 30 Jahre zurückverlegen …
Volker hat geschrieben:Wir schreiben das Jahr 1895
Ad Astra!
JuL

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