Alien - Alien RPG bei Martin - Woche A - 04.05.

Beiträge zu Spielrunden aus dem zweiten Trimester 2020

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Gudrun
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Re: Alien - Alien RPG bei Martin - Woche A - 04.05.

Beitrag von Gudrun » 13.06.2020, 15:18

Privates Logbuch von Jenny Cho, aktueller Einsatz

Wir sind von Silver Mining angeheuert worden eine alte Bohrplattform zu überprüfen. Bisher gehört die Weyland-Yutani ist aber abgeschrieben und soll an Silver Mining verkauft werden.

Wir : das ist zu allererst einmal die Marlow, unser Schiff.
Unsere Crew besteht aus Riggs, dem Käptn (Roland), den beiden Roughnecks Kip Tranter (Jan_S) und Leroy Rand (Jan K.)
Jeffris, der Pilotin, Barlow, dem Schiffsfaktotum und mir, Jenny Cho, Schiffsärztin.

Als Vertreter von Silver Mining haben wir einen Mr. Cummings mit an Bord. Er hat einige Unterlagen über die Station dabei und, wie es scheint, recht genaue Vorgaben was er alles überprüfen muss.
Es geht Richtung Asteroidengürtel vorbei an der Stepstone Station mit ihren riesigen Transportschiffen, weiter auf die „weiße Pest“ zu, einen Gasriesen mit etlichen Monden.

Als wir in der Nähe des Ziels ankommen erwacht das Schiff zum Leben und holt die Besatzung aus dem Hyperschlaf.
Ich schaffe es als erste mich aufzurappeln, springe unter die Dusche und geh dann in den Auffenthaltsraum um mir Kaffee zu besorgen.

Cummings gibt uns als sich endlich alle eingefunden haben noch ein paar Infos zu unserem Ziel.
Der Asteroid ist nur 5x2,5 km in der Ausdehnung, die Bohrstation ist mit drei großen Krampen auf ihm befestigt.
Da sie schon einige Jahre nicht mehr in Betrieb ist haben wir einen großen Sauerstofftank dabei, sicher ist sicher.
Gegen Ende der Laufzeit soll es auf der Bohrstation zu einigen hässlichen Unfällen gekommen sein.

Jeffris fliegt erst mal einen Bogen um den Asteroiden und jemand entdeckt eine durchgebrochene Shuttleschleuse. Wir nähern uns deshalb entsprechend vorsichtig und docken an der Luftschleuse an.
Als die Tranter und Rand grünes Licht geben machen wir uns in unseren Raumanzügen auf den Weg.
Cummings begleitet uns als offizieller Vertreter unseres Auftraggebers.

Die Tür zur Station ist verschlossen ….(hier lässt mich meine Erinnerung im Stich.)

Cummings, Riggs und ich machen uns auf zur Zentrale der Station währen die beiden Techniker runter zum Reaktor gehen um ihn wieder hochzufahren und die Lebenserhaltung anzuwerfen.

Bei der Zentrale angekommen stehen wir vor einer zugeschweißten Tür. Das scheint den beiden Technikern am Reaktorraum genauso zu gehen.
Riggs ruft sie dann erst mal hoch damit sie uns einen Zugang zur Zentrale öffen können.

Da der Reaktor ja noch nicht läuft haben wir auch keinen Zugriff auf die Rechner. Da ich davon nicht viel verstehe schaue ich mich mal gründlich im Raum um. Mehr zufällig fällt mein Blick dabei auf ein Luke zu einem Wartungsschacht, der völlig blutverschmiert ist. Eine kurze Prüfung ergibt, das es sich um Menschenblut handelt.

Was ist hier geschehen?
Riggs beschließt dann erst mal sich den Hangar mit dem zerstörten Tor anzuschauen.

Unten angekommen bietet sich uns ein Bild der Zerstörung. Es sieht so aus als ob jemand mit dem Shuttle durch das noch geschlossene Tor fliegen wollte. Sowohl das Shuttle als auch das Tor sind nicht mehr funktionsfähig.
Während wir uns durch die Shuttlebay hangeln trifft etwas meinen Helm, ein Stück Stoff, denke ich . Als die Anderen näher hinschauen handelt es sich um einen übel zugerichteten Torso eines Menschen.
Wir schauen uns noch ein wenig um und finden in einem Nebenraum eine weitere Leiche, ebenfalls übel zugerichtet. Es handelt sich um einen Mann, der nach seiner Kleidung wohl auf der Stepstone Station arbeitet. Sein Brustkorb sieht aus, als ob er von innen heraus aufgebrochen wurde.
Während ich die Leiche untersuche, scheint ein sonderbarer Schatten auf der Wand zu sehen gewesen zu sein, so berichten es zumindest die anderen.

Da wir hier nichts mehr tun können, machen wir uns auf den Weg zum Reaktor. Währenddessen kommt ein Ruf von Jeffris, die meldet, die Scanner hätten ein unidentifiziertes Objekt bemerkt. Leider ist die Verbindung mies und wir können nichts weiter erfahren.

Am Tor zum Reaktorkomplex finden wir dieses von unserer Seite zugeschweißt vor. Ausserdem wurde eine Strahlungswarnung angebracht.
Um einen Eindruck zu bekommen, was uns hinter der Tür erwartet, baut Tranter eine provisorische Kamera und er und Rand schweißen ein Loch in die Tür. Der Blick geht in den Kontrollraum, aber irgend etwas blockiert den Stab, an dem die Kamera befestigt ist.
Also fangen die beiden an die Tür komplett aufzuschweissen. Da ich nicht helfen kann bleibe ich einfach wachsam und beobachte den Gang, aus dem wir gekommen sind.

Irgendwann ist die Tür offen und wir sehen, was sie blockiert hat. Wir finden einen weiteren übel zugerichteten Toten mit ebenfalls aufgerissenem Brustkorb. Laut seiner Identitätskarte war er Techniker 3. Grades auf der Stepstone Station. Wir verstauen ihn in einem Spind damit er nicht weiter im Raum herumschwebt.

Wir befinden uns hier im Kontrollraum, von dem aus es Türen zu einem Büro und dem Waschraum gibt und natürlich die Doppeltür in den Reaktorraum.
Durch ein großes Fenster können wir in den Reaktorraum schauen. An einer der 3 vorhandenen Konsolen findet einer der Techniker heraus, ds der Reaktor bis vor kurzem noch aktiv war, die Stäbe dann aber herausgezogen wurden weil es offensichtlich ein mechanisches Problem, vielleicht ein ungenügend geschmierte Kupplung, gibt.

Der Reaktorraum ist ziemlich groß und vollgepackt mit Rohren für den Wärmeaustausch, einem großen runden Stutzen für die Brennstäbe, Tanks und sonstigem technischen Zeugs.
Im Raum ist es dunkel und unübersichtlich, offensichtliche Schäden sind von hier aus nicht zu erkennen.
Riggs begibt sich mit den beiden Technikern in den Reaktorraum um den Fehler zu beheben.
Ich bleibe mit Cummings im Kontrollraum und versuche zu beobachten, was vor sich geht.

Riggs bückt sich gerade nach etwas als sich ihm ein dunkler Schatten nähert. Er versucht in Deckung zu gehen, dabei scheint er zunehmend in Panik zu geraten, kann sich aber wohl gerade noch fangen.
Kip Tranter hatte schon vorher etwas bemerkt und Riggs gewarnt. Jetzt entdeckt er ein weiteres Monster zwischen den Rohren.
Rand war ein gutes Stück weiter in den Reaktorraum vorgedrungen, bemerkt aber auch, das etwas nicht stimmt.
Die drei versuchen aus dem Reaktorraum herauszukommen.

Ich sprinte mit Cummings zur Tür um sie möglichst schnell schließen zu können, wenn unsere Leute durch sind.
Das alles sieht sehr chaotisch aus, Rand scheint von Panik wie gelähmt, Tranter verliert seine Taschenlampe, scheint es aber bis zur Tür zu schaffen, als eines der Monster ihn erwischt und ins Dunkle zerrt.
Riggs schnappt sich Rand und die beiden schaffen es gerade so durch die Tür.
Gerade als das Monster den Kopf durch die Tür stecken will, schaffen wir es sie zuzustoßen und es mit den beiden Türflügeln zu köpfen.
Gelbe Flüssigkeit spritzt auf uns, frisst sich durch meinen Raumanzug und verletzt mich schwer. Ich kann gerade noch zu meinem Medpack greifen und schlimmeres verhindern.

In der Zwischenzeit versucht Tranter aus der Reichweite des Monsters zu entkommen und versteckt sich in einem Wartungsschacht.
Er funkt Riggs um Hilfe an, die er dann von Rand bekommt. Der versucht ihn durch die Wartungsrohre zu leiten, aber Tranter bekommt eine Panikattacke, als ihm etwas von oben auf den Helm fällt. Nachher beschreibt er das Ding als etwas Knochiges, mit vielen langen Beine, es soll an zwei an den Daumen zusammenhängende Hände erinnert haben.

Nachdem die Panik etwas abgeklungen ist, erkennt er aber, das genau über ihm der Wartungsschacht ist, wo wir auf ihn warten. Ich geb ihm erst mal eine Dosis Naproleve um ihn zu beruhigen.
Wir wollen versuchen, die Station möglichst schnell zu verlassen und zur Marlow zu kommen
Plötzlich bewegt sich die Luke, durch die wir Tranter gezogen haben. Wir halten sie erst einmal zu und Rand verschließt sich dann mit seinem Schweißgerät dauerhaft.

Schnell machen wir uns auf den Weg zum Raumschiff, leider wird nicht weit von der Luftschleuse Cummings nach oben in einen Wartungsschacht gezerrt. Der Rest schafft es durch die Luftschleuse, allerdings verfolgt von einem der Monster.

Von der Schleusenkammer aus versucht Riggs die restliche Crew anzufunken, seltsamerweise meldet sich Barlow gar nicht und Jeffris antwortet sehr seltsam.
Auf dem Weg zur Brücke werden wir von zwei Piraten erwartet, die uns mit Waffen bedrohen und ihr Dope wollen.
Natürlich wissen wir von nichts und sind wohl auch von den letzten Stunden noch sehr gereizt. Wir greifen die beiden also an.
Mich erwischt es mal wieder, ich werde angeschossen. Tranter greift den Schützen an und kann ihn ausschalten.
Rand kümmert sich um den anderen und schlägt ihm die Waffe aus der Hand. Nach kurzem Handgemenge sind die beiden Typen überwältigt.


tbc...

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Gudrun
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Re: Alien - Alien RPG bei Martin - Woche A - 04.05.

Beitrag von Gudrun » 29.06.2020, 13:44

Privates Logbuch von Jenny Cho, aktueller Einsatz (Teil 2)
Wir schleichen uns dann zur Brücke, wo wir Jeffris im Pilotensessel ausmachen können. Sie sieht leicht ramponiert aus und wird von einem weiteren Angreifer bedroht.
Riggs hat wohl die Nase voll und stößt die Tür auf, den Angreifer blafft er an "Hände hoch". Der macht das tatsächlich und lässt die Pistole fallen. Daraufhin wird er gefesselt und zusammen mit Jeffris von uns in die Medbay gebracht.
Riggs und Rand finden nach kurzem Suchen Barlow bewusstlos in einem Gang liegend.
Derweil kann ich mich um Jeffris kümmern, die zwar unter Schock steht aber wohl keine bleibenden Schäden davontragen wird.
Als ich kurze Zeit später Barlow untersuchen kann, stelle ich fest, das er in einer tiefen Bewusstlosigkeit liegt. In seinem Blut finde ich ein mir völlig unbekanntes Sedativum. Äusserlich ist er unverletzt, aber bei einem vollständigen Check scheint er einen Schatten in der Brust zu haben wo er nicht hingehört. Es sieht aus, wie Fäden oder Schleim, der sich nicht nur über die Lunge sondern auch ums Herz herum bis in den Rücken zieht.
Da mir diese Symtome völlig unbekannt sind, entschließen wir uns, Barlow in eine der Kälteschlafkammern zu bringen.

Vorsichtshalber kontrolliere ich das Blut von und anderen ebenfalls, glücklicherweise ohne Befund.

Von den Gefangenen, die zur Lademannschaft von Stepstone Station gehören, erfahren wir, wo sie ihr Shuttle versteckt haben und Riggs schickt Tranter los, es zu bergen.
Währenddessen nimmt er mit unseren Auftraggebern Kontakt auf und schickt ihnen die komplette Aufzeichnung von unserem Ausflug. Allerdings bereiten wir uns darauf vor, das es etwas dauern wird, bevor wir eine Antwort bekommen.

Während der Untersuchung von Barlow spinnt der Medscanner mal wieder, Rand und Riggs wollen ihn sich mal anschauen um ihn wieder ans laufen zu kriegen.
Ich geh währenddessen mal nach Jeffris schauen, die auf die Brücke zurückgekehrt ist.
Auf dem Rückweg fällt das Licht im Gang aus und irgendetwas glibberiges fällt auf mich runter. *@f**k#~* Dieser Kutter hat wirklich seine besten Zeiten hinter sich.
Ich rufe nach Rand, der immer noch mit dem Medscanner beschäftigt ist. Er schaut sich die Bescherung an, wird dabei von etwas ätzendem getroffen, das sich sofort in sein Bein frisst. Glücklicherweise hatte ich den Neutralisator gleich zur Hand und konnte schlimmeres verhindern.
Bei den weiteren Arbeiten fällt uns im wahrsten Sinne des Wortes etwas überaus unheimliches vor die Füsse. Es sieht aus, als wären die Knochen von 2 Händen an der Handwurzel miteinander verbunden und dann mit lederartiger Haut überzogen worden. Ich sichere das "Wesen"(?) in einem säurefesten Container und bringe es in die Medbay zur Untersuchung. Dabei stelle ich fest, das es sich bei der "Säure" wohl um das Blut des Wesens handelt.

Um nichts zu versäumen versucht Riggs über Funk mit Cummings Kontakt aufzunehmen und gegen alle Erwartung erreicht er ihn.
Rand koppelt derweil die Luftschleuse ab da dort wohl das Überfallkommando eingedrungen ist.

Nachdem Cummings noch lebt fühlt sich Riggs verpflichtet zu einer Rettungsmission aufzubrechen. Zusammen mit Rand verlässt er das Schiff durch die 2. Luftschleuse.
Die beiden wollen versuchen unter die Station zu gelangen und von dort aus einzudringen um zu Cummings vorzudringen. Ich bleibe im Schiff, um das sonderbare Wesen weiter zu untersuchen.
Von der Brücke aus kann ich Riggs und Rand noch eine Weile beobachten bis sie im Dunkel unter der Station verschwinden. Sieht so aus, als ob sie sich dort hochziehen konnten.

Von Tranter haben wir zwischenzeitlich leider nichts mehr gehört.

tbc...

jan_k
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Re: Alien - Alien RPG bei Martin - Woche A - 04.05.

Beitrag von jan_k » 29.06.2020, 22:00

Ich bin am 13.07. sowie am 27.07. im Urlaub.
ggf. Kann ich mich aber remote einloggen.

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Jan_S
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Re: Alien - Alien RPG bei Martin - Woche A - 04.05.

Beitrag von Jan_S » 29.06.2020, 22:00

Beim Termin am 27.07. bin ich im Urlaub.

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Gudrun
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Re: Alien - Alien RPG bei Martin - Woche A - 04.05.

Beitrag von Gudrun » 30.06.2020, 08:34

Ich bin beim Termin am 13. 7. im Urlaub, ob das Wlan hält was es verspricht werden wir sehen.

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